
Machete-Angriff in Krasnodar: Frau tot, mehrere Verwundete

In der Stadt Krasnodar im Süden Russlands ist es am 20. Juni zu einer tödlichen Machetenattacke gekommen. Wie der Nachrichten-Telegramkanal SHOT berichtet, drang ein Unbekannter in die Räumlichkeiten eines multifunktionalen Zentrums (dem russischen Pendant zu einem Bürgeramt) ein, die sich im Gebäude des Einkaufszentrums West Mall befanden. Dort soll er einen selbst gebauten Feuerwerkskörper gezündet und anschließend Besucher mit einer Machete angegriffen haben.

Dem Angreifer, der von Augenzeugen als etwa 19-jähriger Mann beschrieben wird, gelang es, eine Frau zu töten und mehrere weitere Anwesende durch Machetenhiebe und Splitter zu verletzen. Offizielle Angaben zu den Opfern lagen zum Zeitpunkt der Verfassung dieser Meldung nicht vor. Nach vorläufigen Angaben beläuft sich die Zahl der Verletzten auf fünf. Unter anderem erlitt der Wachmann des Zentrums, der versucht hatte, den Angreifer aufzuhalten, schwere Verletzungen. Russische Behörden bestätigten den Vorfall. Die Sprecherin des russischen Innenministeriums, Irina Wolk, erklärte:
"Ein junger Mann hat im Gebäude eines Einkaufszentrums mehreren Besuchern Schnittwunden zugefügt. Nach vorläufigen Angaben kam eine Frau ums Leben."
Augenzeugen berichten von großen Blutmengen am Tatort. Nach dem Angriff brach unter den Besuchern Panik aus.
Der Angreifer wurde unmittelbar am Tatort gefasst und festgenommen. Die Ermittler klären derzeit seine Identität und seine Motive. Im Rahmen der Ermittlungen wurde das Gelände rund um das Einkaufszentrum abgesperrt.
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