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Insolvenzwelle in Deutschland: Alle 19 Minuten geht ein Unternehmen pleite

Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen in Deutschland steigt weiter. Laut Statistischem Bundesamt wurden von Januar bis Juli 2026 insgesamt 15.185 Fälle registriert – 6,9 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Allein im Juli stieg die Zahl um acht Prozent auf 2.373 Fälle.

Betroffen sind auch Traditionsunternehmen wie der Gewürzhersteller VIOLAS', die Modekette Keller-Warth und die Porzellanmanufaktur Kahla, die ihre Produktion bis Jahresende einstellen soll. Als Belastungen gelten unter anderem hohe Kosten und eine schwache Nachfrage.

Während Bundeskanzler Friedrich Merz auf Rekordzahlen bei Start-up-Gründungen verweist, warnt die Deutsche Industrie- und Handelskammer (DIHK) vor den hohen Insolvenzzahlen. Im Juli wurde der höchste Wert für diesen Monat seit 13 Jahren erreicht. Rechnerisch geht alle 19 Minuten ein Unternehmen in die Insolvenz. Die DIHK fordert deshalb dringend wirtschaftspolitische Reformen.

[Auszug aus den RT DE-Nachrichten live am 10. Oktober 2026]

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