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BND-Chef: "Deutschland ist in Gefahr, in einen gewaltsamen Konflikt mit Russland zu geraten"

Bei der Anhörung im Bundestag am Montag hat BND-Chef Martin Jäger vor Russland als "gefährlichstem Gegner" gewarnt: Die Konfrontation habe eine neue Qualität erreicht, Deutschland drohe ein gewaltsamer Konflikt. Der Anschlag von Leipzig sei nur ein Beispiel.

BfV-Präsident Sinan Selen ergänzte, hybride Angriffe und sogar Tötungsoperationen seien bereits heute Realität. Das Jahr 2029 bleibe ein Planungsdatum, doch die Bedrohung bestehe schon jetzt – die Ukraine-Unterstützung sei deutsches Kerninteresse.

Mit Verweis auf den Leipziger Vorfall forderte Jäger für künftige Attribuierungen "mehr Pragmatismus und gesunden Menschenverstand": Wenn etwas wie eine Katze aussehe, miaue und sich so bewege, müsse man auch auf Grundlage von "Plausibilitäten" die richtige Spur erkennen.

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