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Nach Migrantenansturm: Mehr als 1.000 Minderjährige sitzen in Ceuta fest

Nach dem jüngsten Massenansturm von Migranten bleibt die Lage in der spanischen Exklave Ceuta kritisch. Die meisten Erwachsenen sind zwar bereits nach Marokko zurückgekehrt, rund 1.100 unbegleitete Minderjährige sind jedoch in der Stadt verblieben.

Da minderjährige Migranten nach internationalem Recht nicht einfach zurückgewiesen werden dürfen, sind die örtlichen Aufnahmesysteme völlig überlastet. Die regulären Unterkünfte bieten nur Platz für 90 bis maximal 100 Personen.

Die lokalen Behörden fordern dringend die Verlegung der Jugendlichen auf das spanische Festland. Madrid hat zwar zusätzliche Mittel bereitgestellt, doch Altersfeststellung und Umverteilung verzögern sich.

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