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Migrantenansturm auf Ceuta als politisches Druckmittel gegen Spanien?

Trotz der Rückkehr zehntausender Migranten nach Marokko harren nach Angaben der spanischen Behörden weiterhin mehrere Tausend Menschen in der spanischen Exklave Ceuta aus. Das Aufnahmezentrum gilt als überlastet. Die spanischen Behörden errichteten zudem eine schwimmende Barriere vor der Küste, um weitere irreguläre Überfahrten zu verhindern.

Der Exekutivdirektor des Trikontinentalen Instituts für Sozialforschung, Vijay Prashad, äußerte gegenüber RT die Einschätzung, der Migrationsansturm könne von marokkanischer Seite bewusst begünstigt worden sein, um politischen Druck auf Spanien auszuüben. Als Hintergrund nannte er unter anderem Differenzen zwischen Madrid und Rabat in der Westsahara-Frage sowie Spaniens jüngste außenpolitische Entscheidungen.

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