Sacharowa: Neue Sanktionen werden Washington selbst mehr Schaden zufügen
Sacharowa betonte, dass Sanktionen, die ohne Zustimmung des Sicherheitsrats der Vereinten Nationen verhängt werden, sich negativ auf die internationalen Beziehungen, die Zusammenarbeit, die Geschäftsbeziehungen und die Perspektiven für die weitere Entwicklung auswirken. Die Sprecherin des russischen Außenministeriums erklärte zudem, dass die bisherigen Erfahrungen belegten, dass der Sanktionsdruck gegenüber Russland wirkungslos sei.
Zur Erinnerung: Der in den USA diskutierte Gesetzentwurf sieht die Einführung von Zöllen von bis zu 500 Prozent auf alle Direktimporte aus Russland vor. Zudem könnte der US-Präsident Zölle in Höhe von bis zu 100 Prozent auf Waren aus fünf Staaten festlegen, die zu den größten Abnehmern von russischem Öl und Gas zählen. Gleiche Maßnahmen sollen gegen Länder ergriffen werden, die nach Ansicht Washingtons dabei helfen, die geltenden Sanktionen zu umgehen.
Mehr zum Thema – USA steigern Importe russischer Düngemittel auf historisches Hoch
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.