Tucker Carlson: Der Westen führt einen Krieg gegen Energie
Carlson verwies auf die Angriffe auf russische Raffinerien und Öldepots. Er stellte die Frage, warum die USA und ihre Verbündeten gezielt gegen den russischen Energiesektor vorgingen und Europa zugleich den Zugang zu günstiger russischer Energie erschwerten.
Der Analyst Chris Martenson berichtete zudem von Angriffen auf Vertriebszentren des russischen Onlinehändlers Wildberries. Von ursprünglich sechs großen Lagern seien zwei zerstört worden. Er bezeichnete dies als einen gezielten wirtschaftlichen Angriff auf Russland. Besonders beunruhigend sei laut Martenson, dass Moskau seine Nukleardoktrin erweitert habe. Russland behalte sich demnach den Einsatz von Atomwaffen nicht mehr ausschließlich als Reaktion auf einen nuklearen Angriff vor, sondern auch im Falle einer existenziellen Bedrohung. Während der Westen Russland weiter provoziere, werde der Öffentlichkeit jedoch nicht erklärt, welches konkrete Ziel damit verfolgt werde, kritisierte der Analyst.
Martenson warnte zudem vor einer weiteren Eskalation und möglichen Auswirkungen auf China, den weltweit größten Ölimporteur. Peking könne einen dauerhaften Ausfall russischer Energielieferungen nicht hinnehmen und werde möglicherweise gezwungen sein, auf die Entwicklung zu reagieren.
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