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Polen gedenkt der Wolhynien-Opfer und kritisiert Selenskij

Polen gedenkt am Jahrestag des "Blutsonntags" der Opfer des Wolhynien-Massakers, bei dem ukrainische Nationalisten während des Zweiten Weltkriegs Zehntausende Menschen ermordeten. Ministerpräsident Donald Tusk kündigte in Warschau eine Gedenkmauer mit den Namen aller identifizierten Opfer an. Zugleich verschärft sich der Streit mit Kiew, nachdem Präsident Selenskij eine ukrainische Militäreinheit nach der UPA benennen ließ.

Polen wertet dies als Verherrlichung der für die Massaker verantwortlichen Organisation; Selenskij soll deshalb der Orden des Weißen Adlers aberkannt werden. Die EU ruft lediglich zur Deeskalation auf. Im Beitrag äußern sich dazu der Experte Anton Sajenko und der polnische Politiker Krzysztof Tolwiński, der einen EU-Beitritt der Ukraine unter diesen Umständen ablehnt.

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