Neue Aufnahmen der Festnahme polnischer Aktivisten zeigen Festnahme von US-Journalistin
Zu dem Vorfall kam es offenbar kurz nach der Festnahme von sechs Aktivisten der konservativen "Bewegung zur Verteidigung der Grenzen" [Ruch Obrony Granic – ROG]. Weitere Informationen über die Frau und zu den Gründen ihrer Festnahme sind zur Stunde nicht bekannt. Auch die Information, dass es sich um eine US-Journalistin handeln soll, konnte bislang nicht unabhängig überprüft werden.
Seit seiner Einweihung vor einem Jahr am 16. Juni 2025 gibt es scharfe Kritik am Gedenkstein für die polnischen Opfer der Nazi-Herrschaft. Es sei ein "Stein der Schande", Ausdruck "verlogener Geschichtspolitik", "ein unwürdiges Symbol angesichts des Ausmaßes polnischen Leids" heißt es insbesondere aus dem konservativen Lager. Dessen ungeachtet reisten 15 konservative Aktivisten am ersten Jahrestag seit der Einweihung aus Polen an, um just an diesem Stein zu gedenken.
Während das liberale Lager in Deutschland und Polen den Aktivisten der "Bewegung zur Verteidigung der Grenzen" vorwirft, sie hätten provozieren wollen, war die vom Politiker Robert Bąkiewicz angeführten Gruppe sichtlich überrascht und empört angesichts des Vorgehens der Berliner Polizei. Schließlich ist performative Demonstrations- und Gedenkkultur nicht nur in Polen Alltag, und wen soll eine friedliche Gedenkveranstaltung schon stören. Offenbar gab es jemanden, den es gestört hat.
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