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"Kaum verhohlene Anspielung auf Vergewaltigung" – Baerbock verdreht Aussage Putins

Die geschäftsführende Bundesaußenministerin Annalena Baerbock war am Donnerstag bei der Konferenz Europe 2025 zu Gast. Ihre Rede leitete sie mit einer hanebüchenen Lüge über eine Äußerung des russischen Präsidenten ein.

Sie behauptete, Wladimir Putin habe im Februar 2022 lächelnd mit dem Satz "Ob du es magst oder nicht – du wirst dich damit abfinden müssen, meine Hübsche", die Invasion der Ukraine mit einer "kaum verhohlenen Anspielung auf eine Vergewaltigung" angekündigt.

Tatsächlich bezog sich Präsident Putin mit diesen Worten aber auf Äußerungen Kiews zu den Minsker Abkommen – sie entsprechen inhaltlich etwa der deutschen Redewendung "Das ist kein Wunschkonzert". Der Satz fiel auf einer Pressekonferenz von Wladimir Putin und Emmanuel Macron am 7. Februar 2022.

"Der derzeitige Präsident [Selenskij] hat kürzlich gesagt, dass ihm kein einziger Punkt der Minsker Vereinbarungen gefällt. Ob du es magst oder nicht – du wirst dich damit abfinden müssen, meine Hübsche. Es muss sich daran gehalten werden, anders wird es nicht funktionieren", so der russische Präsident.

Der Satz von Putin bezog sich also eindeutig auf die Forderung nach der Einhaltung von Minsk II. Das Gegenteil von dem, was Baerbock durch ihre verkürzte Darstellung ihren Zuhörern verkaufen wollte.

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