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Katar: Keine Beteiligung an US-Kampagne gegen Iran

Die USA erhöhen den wirtschaftlichen Druck auf Iran und drängen ihre Verbündeten, sich der Kampagne anzuschließen. Katar erteilt dem nun eine Absage: Das Außenministerium erklärte, sich nicht an den US-Maßnahmen beteiligen zu wollen.
Katar: Keine Beteiligung an US-Kampagne gegen Iran© Urheberrechtlich geschützt

Katar plant nicht, sich an der von den USA initiierten Kampagne gegen die Wirtschaft Irans zu beteiligen. Das teilte der Sprecher des katarischen Außenministeriums, Madsched al-Ansari, mit. Er fügte hinzu:

"Hier geht es um Sanktionen, die eine Seite gegen eine andere verhängt hat, nicht um UN-Sanktionen. Wir haben in dieser Frage keinerlei Entscheidung getroffen. Unsere Priorität ist es, alle Seiten an den Verhandlungstisch zurückzubringen und eine Lösung für diese Krise zu finden."

Doha sei "bereit, sich an Sanktionen zu beteiligen, jedoch nur, wenn diese auf internationaler Ebene beschlossen werden", so al-Ansari weiter. Zudem betonte er, dass die von Washington geplanten Maßnahmen gegen Iran Katar nicht unmittelbar betreffen. Sein Land nehme eine neutrale Position ein und unterstütze keine der Konfliktparteien, fügte der Diplomat hinzu.

Zuvor hatten die USA den Beginn einer Kampagne zur zusätzlichen wirtschaftlichen Druckausübung auf Iran angekündigt. Washington plant unter anderem Maßnahmen gegen Länder, die bestimmte Handelsgeschäfte mit Teheran fortsetzen. US-Präsident Donald Trump hatte Washingtons Verbündete wiederholt dazu aufgerufen, den Druck auf Iran ebenfalls zu erhöhen.

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