
Russland verlegte bei Übungen Atomwaffen nach Weißrussland

Am Donnerstag teilte das russische Verteidigungsministerium mit, dass im Rahmen der Übungen die Verlegung atomarer Munition an Feldlagerstellen im Einsatzgebiet einer Raketenbrigade in der Republik Weißrussland sichergestellt worden sei. "Das Personal der Raketeneinheit der Republik Weißrussland führt Kampfübungsmissionen durch, bei denen spezielle Munition für den operativ-taktischen Raketenkomplex 'Iskander-M' bereitgestellt, die Trägerraketen damit bestückt und der verdeckte Vorstoß in das vorgesehene Gebiet zur Vorbereitung der Starts durchgeführt wird", erklärte die Behörde.
Am Mittwoch hatte das Verteidigungsministerium in Moskau bereits bekanntgegeben, dass im Rahmen des Manövers der Nuklearstreitkräfte die höchste Einsatzbereitschaft von Nuklearwaffeneinheiten und -verbänden geübt worden sei.
Vom 19. bis 21. Mai führt die russische Armee Militärübungen zur Vorbereitung auf den Einsatz von Nuklearstreitkräften im Falle einer Aggression durch.

Eines der Ziele der Übung sei "die Organisation der Führung der unterstellten Truppen bei der Vorbereitung und Durchführung von Maßnahmen zur Abschreckung eines potenziellen Gegners". Im Rahmen der Übung seien "Maßnahmen zur Einsatzbereitschaft einer Reihe von Verbänden und Einheiten der Nuklearstreitkräfte sowie deren umfassende Versorgung" geplant, so die Behörde. Zudem sollen auf Übungsplätzen auf dem Gebiet der Russischen Föderation Starts von ballistischen Raketen und Marschflugkörpern durchgeführt werden.
An der Übung seien die Strategischen Raketenstreitkräfte, die Nord- und die Pazifikflotte, das Kommando der Langstreckenluftstreitkräfte sowie Teile der Wehrkreise Leningrad und Mitte beteiligt.
Laut dem russischen Verteidigungsministerium nehmen mehr als 64.000 Militärangehörige an dem Manöver teil. Außerdem seien über 7.800 Einheiten an Waffen sowie Militär- und Spezialtechnik beteiligt, darunter mehr als 200 Raketenwerfer, über 140 Flugzeuge, 73 Schiffe und 13 U-Boote.
Ferner teilte das Verteidigungsministerium mit, dass "im Rahmen der Manöver auch Fragen der gemeinsamen Vorbereitung und des Einsatzes von in Weißrussland stationierten Atomwaffen" geübt werden.
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