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Liveticker Ukraine-Krieg: Russlands Armee befreit Annopolje im Gebiet Charkow

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Russlands Armee befreit Annopolje im Gebiet CharkowQuelle: Sputnik © Alexei Maischew
  • 8.10.2026 17:16 Uhr

    17:16 Uhr

    Ukrainisches Militär greift Lagerhaus des Roten Kreuzes an

    Kiews Truppen haben in Donezk ein Lager mit humanitärer Hilfe des Roten Kreuzes vorsätzlich angegriffen, berichtet der Sonderbeauftragte des russischen Außenministeriums Rodion Miroschnik. Auf seinem Telegram-Kanal teilt er Bilder vom Ort des Vorfalls und berichtet, dass das Lager am 6. Oktober mit Drohnen bombardiert wurde. Dadurch wurden drei Lkws sowie Baumaterialien, die sich im Lager befanden, beschädigt. Miroschnik betont:

    "Das Territorium des Lagers des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz war in vollem Einklang mit den Forderungen des Völkerrechts mit Emblemen des Roten Kreuzes markiert. Darüber hinaus erhielt die ukrainische Seite die notwendigen Benachrichtigungen über die Lage und den Betrieb des Lagerhauses. Dem Kiewer Regime sollte bekannt sein, dass dort Lebensmittel, Medizin und Baumaterialien für die geschädigten Bewohner des Donbass gelagert werden."

    Der Diplomat hebt hervor, dass der Angriff damit die Missachtung der internationalen Normen durch Kiew zeige. Er fordert die internationale Gemeinschaft auf, die Attacke zu verurteilen.

  • 16:29 Uhr

    Drohnenangriff auf Gebiet Moskau: Zivilist getötet

    Ein Zivilist ist bei einem ukrainischen Drohnenangriff im Gebiet Moskau ums Leben gekommen. Laut Angaben des Gouverneurs des Gebiets, Andrei Worobjow, starb der 57-Jährige im Bezirk Klimowsk der Stadt Podolsk. Ebenda habe eine 37-jährige Frau Verletzungen erlitten, nachdem drei Autos bei dem Angriff in Brand geraten waren.

    Worobjow fügte hinzu, dass zudem ein Wohnblock beschädigt wurde. Der Gouverneur sprach den Hinterbliebenen des Toten sein Beileid aus und sicherte den Geschädigten Unterstützung zu.

  • 15:21 Uhr

    Gebiet Kursk: Zivilist bei ukrainischem Drohnenangriff getötet

    Ein Bewohner des Gebiets Kursk wurde bei einem ukrainischen Drohnenangriff getötet. Wie der Gouverneur der Region, Alexandr Chinstein, berichtet, griff eine ukrainische Drohne ein Einfamilienhaus im Dorf Ilek des Kreises Belaja an. Dabei kam ein 53-jähriger Mann ums Leben, das Haus wurde zerstört.

  • 14:48 Uhr

    Rada-Abgeordnete: Mobilmachung von Frauen eine "Frage der Zeit"

    Die Mobilisierung von Frauen ins ukrainische Militär könne nicht in nächster Zukunft stattfinden, sei aber insgesamt nur eine Frage der Zeit, vermutet die Rada Abgeordnete Marjana Besuglaja.

    Zuvor war im August auf der Webseite der ukrainischen Regierung eine Petition erschienen, wonach sich die Wehrpflicht auf kinderlose Frauen erstrecken sollte. In einem Interview gegenüber dem YouTube-Kanal Apostrof.TV kommentierte Besuglaja dies wie folgt:

    "Ich bin dafür, doch ich denke nicht, dass wir jetzt dazu kommen, Frauen für das Militär im Hinterland zu rekrutieren. Ich denke, es ist eine Frage der Zeit. Nicht in diesem, im nächsten oder im übernächsten Jahr, doch mit der Veränderung der Welt wird auch das passieren."

  • 14:13 Uhr

    "Russland trägt die volle Verantwortung" – Alle NATO-Staaten schicken Militärvertreter nach Kiew

    Der Vorsitzende des NATO-Militärausschusses, Giuseppe Cavo Dragone, hat am Mittwoch mitgeteilt, dass sein Gremium, bestehend aus Vertretern aller 32 NATO-Staaten, in Kiew eingetroffen ist. Acht Jahre sind seit dem letzten Kiew-Besuch dieser Art vergangen. Dragone versicherte: "Wir sind in voller Stärke hier und haben eine klare Botschaft: Die Bindung zwischen der NATO und der Ukraine wird immer stärker."

    Ein Video dazu finden Sie hier auf unserer Webseite.

  • 13:36 Uhr

    Umfrage: Mehrheit der Ukrainer für Verhandlungen und Gebietsabritte

    Über die Hälfte der Ukrainer ist der Ansicht, dass ihr Land im Konflikt gegen Russland verhandeln und territoriale Zugeständnisse im Gegenzug für Sicherheitsgarantien machen sollte. Dies geht aus einer Umfrage des ukrainischen Meinungsforschungsinstituts Rating Group hervor.

    Laut der Statistik befürworten insgesamt 83 Prozent der Befragten Verhandlungen mit Russland, wobei sich 57 Prozent für Vermittlung durch andere Länder, und 26 Prozent für direkte Verhandlungen aussprachen. Zudem wären 56 Prozent der Befragten zu Abtretungen von Gebieten bereit, falls die Ukraine dafür westliche Sicherheitsgarantien erhalten sollte.

    Rund 35 Prozent lehnen Gebietsabtretungen vonseiten der Ukraine ab. Für eine Fortsetzung der Kampfhandlungen bis zu einer Rückeroberung des Donbass und der Krim sprachen sich nur 21 Prozent aus.

    Die repräsentative Umfrage wurde nach Angaben von Rating Group zwischen dem 3. und dem 5. Oktober unter 1.000 Personen im Alter von über 18 Jahren telefonisch durchgeführt. Die Fehlerquote betrage 3,1 Prozent.

  • 12:54 Uhr

    Verletzte nach ukrainischen Angriffen in Brjansk und Saporoschje

    Drei Zivilisten haben durch ukrainische Angriffe auf das russische Gebiet Brjansk Verletzungen erlitten. Nach Angaben des Gouverneurs der Region, Jegor Kowaltschuk, verwundete eine Kamikazedrohne einen Radfahrer im Dorf Woronok. Zwei weitere Menschen wurden bei Drohnenangriffen auf Fahrzeuge an der Straße von Brjansk nach Nowosybkow verletzt.

    Parallel dazu berichtet Jewgeni Balizki, Gouverneur des Gebiets Saporoschje, dass ebenfalls drei Menschen durch ukrainische Drohnen in seiner Region verwundet wurden. Zudem seien mehrere Wohnhäuser beschädigt worden.

  • 12:25 Uhr

    Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

    In seinem täglichen Frontbericht gibt Russlands Verteidigungsministerium die Verluste des ukrainischen Militärs im Verlauf des vergangenen Tages bekannt. Demnach verlor Kiew im Zuständigkeitsbereich des russischen Truppenverbands Nord bis zu 280 Soldaten. Zudem wurden 19 Autos, zwei Geschütze und drei Eloka-Anlagen zerstört.

    Einheiten des Truppenverbands West verbesserten ihre Stellungen, wobei das ukrainische Militär einen Verlust von bis zu 210 Kämpfern hinnehmen musste. Die Materialverluste beliefen sich auf einen HIMARS-Mehrfachraketenwerfer, ein gepanzertes Fahrzeug aus britischer Produktion, eine Panzerhaubitze vom Typ Gwosdika, zwölf Autos sowie eine Eloka-Anlage.

    Beim Vorrücken des Truppenverbands Süd musste die Ukraine über 160 Soldaten einbüßen. Überdies wurden drei gepanzerte Kampffahrzeuge, 34 Autos und ein Artillerieaufklärungsradar neutralisiert.

    Einheiten des Truppenverbands Mitte brachten im Rahmen der Befreiung der Stadt Dobropolje in der Donezker Volksrepublik 103 Gebäude unter Kontrolle, wobei ukrainische Truppen in der Stadt einen Verlust von über 25 Soldaten hinnehmen mussten. Die gesamten ukrainischen Verluste am entsprechenden Frontabschnitt betrugen bis zu 535 Soldaten, vier gepanzerte Fahrzeuge, zwölf Autos, ein Geschütz sowie eine Radaranlage.

    Auch der Truppenverband Ost rückte weiter vor, wobei Kiews Militär bis zu 295 Soldaten verlor. Ein gepanzertes Kampffahrzeug, neun Autos und zwei Geschütze wurden ausgeschaltet.

    Am Frontabschnitt des Truppenverbands Dnjepr verlor die Ukraine über 30 Soldaten. Zudem wurden 20 Autos, eine M777-Haubitze aus US-Produktion sowie zwei Eloka-Anlagen außer Gefecht gesetzt.

    Russlands Luftabwehr schoss entlang der gesamten Frontlinie sieben Lenkgleitbomben, ein HIMARS-Geschoss sowie 1.062 Drohnen ab. Die Schwarzmeerflotte zerstörte zudem eine ukrainische Seedrohne.

  • 11:46 Uhr

    Russische Geländegewinne im Gebiet Charkow – Ort Annopolje befreit

    Einheiten des russischen Truppenverbands Nord führen ihre Offensive im Gebiet Charkow fort, wobei sie die eingeschlossenen ukrainischen Truppen enger einkesseln und den Außenring des Kessels ausweiten. Dies berichtet Russlands Verteidigungsministerium. Während des vergangenen Tages wurde nach Angaben der Behörde die Ortschaft Annopolje befreit. Zudem werden die Orte Nikolajewka, Warwarowka, Lukaschowo, Resnikowo, Lobanowka und Nefjodowka im inneren sowie Prikolotnoje und Kotowka im äußeren Ring des Kessels umkämpft.

    Kiews Truppen verloren im Kessel in den vergangenen 24 Stunden bis zu 40 Soldaten und ein Artilleriegeschütz.

  • 10:56 Uhr

    Südkorea ruft Botschafter aus Ukraine zurück

    Südkorea hat seinen Botschafter aus der Ukraine zurückgerufen, gibt das südkoreanische Außenministerium in einer Pressemitteilung bekannt. Dabei werde Seoul weiterhin Beratungen mit Kiew fortsetzen, um die bestehenden Streitfragen zu lösen, so die Meldung weiter.

    Zuvor war es zwischen der Ukraine und Südkorea zu einem Eklat gekommen, nachdem der ukrainische Staatschef Wladimir Selenskij eine Übergabe von zwei Kriegsgefangenen aus der DVRK an Südkorea öffentlich angekündigt. Anschließend wies Kiew Seouls Vorwürfe des Bruchs einer Vertraulichkeitsvereinbarung in diesem Zusammenhang zurück.

    Mehr zum Thema – Streit um DVRK-Kriegsgefangene: Seoul droht Kiew mit Konsequenzen

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.