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Liveticker Ukraine-Krieg: Selenskij kritisiert Klitschko wegen Versäumnissen beim Netzschutz

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Selenskij kritisiert Klitschko wegen Versäumnissen beim Netzschutz© Urheberrechtlich geschützt
  • 9.10.2026 16:51 Uhr

    16:51 Uhr

    DVR: Drohnenangriff auf Wärmekraftwerke abgewehrt

    Die Luftverteidigungskräfte haben einen nächtlichen Drohnenangriff der ukrainischen Streitkräfte auf die Energieinfrastruktur der Volksrepublik Donezk abgewehrt.

    Wie der Verteidigungsstab der Republik mitteilt, habe der Gegner einen Versuch unternommen, kritische Energieanlagen anzugreifen. Es handelt sich um die Wärmekraftwerke Starobeschewskaja und Sujewskaja sowie das Umspannwerk Tschaikino.

    Das Abwehrsystem "Kuppel von Donbass", die Anti-Terror-Einheit "Gorynytsch" und mobile Feuergruppen hätten insgesamt 15 ukrainische Starrflüglerdrohnen der Typen Maja, Anubis und Borodawotschnik abgeschossen.

  • 16:20 Uhr

    Ukrainische Stationierungsorte in Gebieten Charkow und Saporoschje zerstört

    Im Zuge der Aufklärungsmaßnahmen habe das russische Militär einen Sammelraum des gegnerischen Personals in den Gebieten Charkow und Saporoschje lokalisiert, berichtet das Verteidigungsministerium in Moskau. 

    Wie es heißt, seien temporäre Stationierungsorte von ukrainischen Einheiten nahe der Ortschaft Prikolotnoje im Gebiet Charkow mittels vier hochpräzisen Gleitbomben zerstört worden.

    Im Gebiet Saporoschje hätten die Besatzungen der russischen Luft- und Weltraumkräfte nahe Orechow weitere vorübergehende Stationierungsorte des Gegners mit zwei FAB-3000-Fliegerbomben eliminiert, hieß es. Zudem sei ein anderer Stützpunkt nahe der Ortschaft Kuschugum durch Luftraketenangriff getroffen worden.

  • 15:52 Uhr

    Frontbericht: Russische Luftabwehr schießt binnen einer Woche mehr als 7.000 Drohnen ab

    Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Freitag über den Verlauf der militärischen Sonderoperation in der Ukraine vom 3. Oktober bis 9. Oktober 2026. Die russischen Streitkräfte führten einen massiven und sieben kombinierte Schläge durch. 

    Folgende Objekte wurden dabei getroffen:

    • Betriebe des militärisch-industriellen Komplexes,
    • Logistik- und Telekommunikationszentren sowie Objekte der Energie- und Verkehrsinfrastruktur, die im Interesse der Streitkräfte der Ukraine genutzt werden,
    • Militärflugplätze,
    • Produktions- und Lagerstätten für Drohnen,
    • Lager für Munition, Treibstoff und militärtechnisches Gerät.

    Vorübergehende Stationierungsorte der bewaffneten Formationen der ukrainischen Streitkräfte und ausländischer Söldner wurden ebenfalls angegriffen. 

    Darüber hinaus hat das russische Militär mehrere Infrastrukturobjekte ukrainischer Häfen außer Gefecht gesetzt, die für die Annahme, Lagerung und Verteilung von Militärgütern sowie von Brenn- und Schmierstoffen für die ukrainischen Streitkräfte eingesetzt waren.

    Im Laufe der Woche wurden 14 Frachtschiffe und ein Tanker getroffen, die für die Lieferung westlicher Waffen, Militärtechnik und Brennstoff an die ukrainischen Streitkräfte genutzt wurden.

    Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Nord beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen auf mehr als 1.850 Soldaten. Zudem zerstörte das russische Militär 15 gepanzerte Kampffahrzeuge, 134 Autos, sechs Feldartilleriegeschütze und acht Stationen für elektronische Kampfführung.

    Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands West verlor das ukrainische Militär mehr als 1.565 Kämpfer. Zusätzlich eliminierte der Verband 13 gepanzerte Kampffahrzeuge, 93 Autos, neun Feldartilleriegeschütze, einen Mehrfachraketenwerfer vom Typ HIMARS aus US-Produktion und fünf Stationen für elektronische Kampfführung.

    Im Abschnitt des Truppenverbands Süd musste das ukrainische Militär mehr als 1.215 Kämpfer einbüßen. Die russischen Einheiten haben zehn gepanzerte Kampffahrzeuge, 162 Autos, neun Feldartilleriegeschütze und drei Stationen für elektronische Kampfführung getroffen.

    Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Mitte beliefen sich die Verluste des ukrainischen Militärs auf mehr als 3.415 Kämpfer. Der Verband der russischen Armee neutralisierte 23 gepanzerte Kampffahrzeuge, 69 Autos, sechs Feldartilleriegeschütze und 13 Stationen für elektronische Kampfführung. 

    Durch entschlossene Aktionen des Truppenverbands Ost mussten die ukrainischen Truppen einen Verlust von mehr als 1.845 Kämpfern hinnehmen. Ferner setzte das russische Militär in diesem Operationsbereich 14 gepanzerte Kampffahrzeuge, 67 Autos und sieben Feldartilleriegeschütze außer Gefecht.

    Im Laufe der Woche verloren die ukrainischen Truppen im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Dnjepr bis zu 245 Soldaten. Zudem neutralisierte der Verband drei gepanzerte Kampffahrzeuge, 127 Autos, zwei Artilleriegeschütze und sieben Stationen für elektronische Kampfführung.

    Einheiten der Flugabwehr schossen im Laufe der Woche 31 gelenkte Bomben, neun Geschosse für HIMARS-Raketenwerfer aus US-Produktion, 17 Flamingo-Marschflugkörper und 7.389 Drohnen ab.

    Insgesamt wurden seit dem Beginn der militärischen Sonderoperation 674 Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 257.540 unbemannte Luftfahrzeuge, 672 Flugabwehrraketensysteme, 31.174 Panzer und andere gepanzerte Kampffahrzeuge, 1.786 Mehrfachraketenwerfer, 36.670 Feldartillerie- und Mörsergeschütze sowie 74.063 militärische Spezialfahrzeuge der ukrainischen Streitkräfte außer Gefecht gesetzt.

  • 15:19 Uhr

    Selenskij räumt erhebliche Schäden am ukrainischen Energiesystem ein

    Der ukrainische Staatschef Wladimir Selenskij hat eingeräumt, dass das Energiesystem des Landes erheblich beschädigt wurde. In seinem Telegram-Kanal schrieb er:

    "Leider gibt es viele Schäden am Stromnetz und an Objekten der Stromübertragung."

    Zudem warf Selenskij den Kiewer Behörden, darunter Bürgermeister und Chef der Stadtverwaltung Witali Klitschko, vor, die nötigen Maßnahmen im Rahmen der Resilienzpläne gegen Winter und Schäden an der Energieinfrastruktur fast gar nicht umgesetzt zu haben. Er schrieb:

    "Es gab einen Bericht zu den Fristen für die Umsetzung der Resilienzpläne, insbesondere im Gebiet Kiew und in anderen Regionen. […] Gesondert wurden Aufgaben für Kiew festgelegt, da die Stadtverwaltung die notwendigen Schritte fast gar nicht umgesetzt hat."

  • 14:38 Uhr

    Kiew verliert seit Beginn der Einkesselung im Gebiet Charkow mehr als 1.300 Kämpfer 

    Die Einheiten des russischen Truppenverbands Nord haben in den vergangenen sieben Tagen den Einkreisungsring um den Gegner im Nordosten des Gebiets Charkow weiterhin enger gezogen, berichtet das Verteidigungsministerium in Moskau im wöchentlichen Frontbericht. Alle Versuche des Gegners, aus dem Kessel auszubrechen, seien vereitelt worden. 

    Die Verluste der blockierten ukrainischen Formationen beliefen sich im Laufe der Woche auf mehr als 275 Soldaten. Zudem habe der Gegner drei gepanzerte Kampffahrzeuge, zwei Autos und drei bodengestützte Robotersysteme verloren.

    Ferner teilt die Militärbehörde mit, dass seit Beginn der Einkesselung der ukrainischen Verbände insgesamt 414 Quadratkilometer Territorium und 20 Ortschaften befreit worden seien. Die russische Armee habe dabei mehr als 1.360 ukrainische Kämpfer, 35 gepanzerte Kampffahrzeuge, 21 Autos, 18 Quads sowie 34 bodengestützte Robotersysteme außer Gefecht gesetzt.

  • 13:59 Uhr

    39 Personen wegen im Auftrag Kiews verübter Brandstiftungen und vorbereiteter Sabotageakte verurteilt

    Russische Gerichte haben langjährige Haftstrafen gegen 39 Personen im Alter von 15 bis 30 Jahren verhängt. Sie seien wegen im Auftrag ukrainischer Geheimdienste verübter Brandstiftungen an Flugzeugtechnik sowie Verkehrs- und Kommunikationseinrichtungen und wegen der Vorbereitung von Sabotageakten im Bahnnetz verurteilt worden. Dies teilt die Pressestelle des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB mit. Die Gerichte hätten Freiheitsstrafen von 10 bis 26 Jahren verhängt.

    Es sei festgestellt worden, dass alle Täter in Telegram-Gruppen für schnelle Verdienstmöglichkeiten durch die ukrainische Seite angeworben worden waren.

    "Während sie Kontakt zu dem feindlichen Geheimdienst hielten, hofften sie auf 'leichtes Geld'. Nach der Ausführung der Aufträge blockierten die Kontaktpersonen jedoch die Benutzerprofile der 'Auftragnehmer' oder zahlten weniger als versprochen."

    Alle Gehilfen der ukrainischen Geheimdienste konnten innerhalb kurzer Zeit identifiziert und festgenommen werden, hieß es. Gegen sie seien unter anderem Strafverfahren wegen Hochverrats, Terroranschlags, Sabotage, Absolvierung einer Ausbildung zur Durchführung von Sabotageakten sowie Geldwäsche eingeleitet worden.

  • 13:27 Uhr

    Milliyet: Ankara schlägt zwei Sicherheitskorridore für Schiffe im Schwarzen Meer vor

    Nach Angaben der Zeitung Milliyet habe die Türkei einen Plan ausgearbeitet, der ein Moratorium zur Gewährleistung der Sicherheit der Schifffahrt für zivile Schiffe im Schwarzen Meer vorsehe. Das Dokument sei den Konfliktparteien – Russland und der Ukraine – bereits vorgelegt worden. Unter der Vermittlung Ankaras dauerten die Beratungen zwischen Moskau und Kiew über dieses Dokument an.

    Wie es heißt, schlage der Plan für ukrainische Schiffe eine Route vor, die entlang der Küsten von Rumänien und Bulgarien zum Bosporus führe. Für russische Schiffe sei die Einrichtung einer sicheren Route entlang der Küsten von Georgien und der Türkei geplant.

  • 12:53 Uhr

    Gebiet Cherson: Binnen einer Woche sechs Zivilisten getötet und 25 weitere verletzt

    Der Gouverneur des Gebiets Cherson, Wladimir Saldo, gibt am Freitag bekannt, dass die ukrainischen Angriffe im Laufe der Woche zu sechs Todesopfern unter der Zivilbevölkerung geführt hätten. 25 weitere Einwohner, darunter ein Kind, seien verletzt worden.

    Der Gegner hat seine Attacken auf zivile Objekte fortgesetzt. Zu Schaden seien 19 Wohnhäuser und 32 Fahrzeuge, darunter ein Krankenwagen, gekommen, so Saldo weiter. Ferner seien ein Krankenhaus, eine Schule, ein Kindergarten, eine Zahnarztpraxis, zwei Verwaltungsgebäude, ein Getreidespeicher, eine Mühle, ein Friseursalon und ein Lebensmittelgeschäft getroffen worden.

  • 12:11 Uhr

    Russische Armee befreit zwei Ortschaften und bringt drei weitere unter Kontrolle  

    Nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau habe das russische Militär im Laufe der Woche die Siedlungen Samoilowka und Golubkowo im Gebiet Saporoschje befreit.

    Zudem habe die russische Armee drei Ortschaften in zwei Gebieten unter ihre Kontrolle gebracht:

    • Annopolje und Nowaja Kasatschja im Gebiet Charkow,
    • Kijaniza im Gebiet Sumy.
  • 11:50 Uhr

    Frachtschiff mit Militärgütern im Hafen von Nikolajew getroffen

    In der vergangenen Nacht habe das russische Militär seine Angriffe mittels Drohnen auf Objekte der ukrainischen Hafeninfrastruktur sowie auf Seeschiffe fortgesetzt, die im Interesse der ukrainischen Streitkräfte eingesetzt werden. Dies teilt das Verteidigungsministerium in Moskau am Morgen mit. 

    Infolge einer Attacke auf den Hafen von Nikolajew sei ein Frachtschiff getroffen worden, das militärische Güter angeliefert hatte.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.