Liveticker Ukraine-Krieg – Experte: Kampfhandlungen in der Ukraine werden zunehmend härter

20.08.2026 15:02 Uhr
15:02 Uhr
Verletzte bei den Angriffen im Gebiet Belgorod
Wie die Einsatzzentrale des Gebiets Belgorod mitteilte, haben die ukrainischen Streitkräfte mithilfe einer Drohne ein gewerbliches Objekt angegriffen, wobei zwei Zivilisten verletzt wurden.
Zudem griffen die ukrainischen Streitkräfte mithilfe einer FPV-Drohne einen Lastwagen in der Region Belgorod an – dabei wurde ebenfalls ein Zivilist verletzt. In der Mitteilung der Einsatzzentrale heißt es unter anderem:
"In der Stadt Schebekino hat eine Drohne ein gewerbliches Objekt angegriffen. Ein Mann erlitt Splitterverletzungen an Schulter, Brustkorb und Bauch, bei einer Frau liegt vorläufig ein Akustobarotraum vor. Ein Rettungswagen transportiert die Verletzten ins Stadtkrankenhaus Nr. 2 in Belgorod. Fenster, Dach, Fassade und vier Fahrzeuge wurden bei den Angriffen beschädigt."14:31 Uhr
Gebiet Kiew: Russische Streitkräfte treffen Logistikzentrum in Browary
Ein Logistikzentrum im Gebiet der Ortschaft Browary (Region Kiew) wurde bei dem nächtlichen Angriff russischer Truppen getroffen. Das Ziel wurde mit einer Drohne des Typs "Geran-4 Seeker" attackiert. Das Ergebnis des Angriffs wurde anschließend durch Aufnahmen zur objektiven Erfolgskontrolle bestätigt, wie das russische Verteidigungsministerium mitteilte.
13:50 Uhr
Korruptionsskandal in Kiew: Ermittlungen betreffen Selenskijs Umfeld

In der Ukraine tobt ein neuer Korruptionsskandal rund um das engste Umfeld von Präsident Wladimir Selenskij. Der ukrainische Präsident hat bereits die Leiterin seines Büros, Irina Mudraja, entlassen – auch sie soll offensichtlich in diese Affäre verwickelt sein. Der Westen bleibt unterdessen stumm – angesichts der neuen Korruptionsuntersuchung in Kiew.
Ein Video dazu finden Sie hier auf unserer Webseite
13:17 Uhr
Kiew: Das Militärwerk "Antonow" getroffen
Durch nächtliche Präzisionsschläge wurde das Rüstungswerk "Antonow" getroffen, in dem die Langstrecken-Drohnen vom Typ An-196 Ljutyj zusammengebaut wurden. Außerdem griffen russische Truppen ein in Kiew gelegenes Waffenlager an, in dem thermobarische Fliegerbomben vom Typ M-900 und Munition für die Baba-Jaga-Drohnen gelagert waren. Das Verteidigungsministerium teilte mit:
"In der Stadt Kiew wurden getroffen: das Montagewerk der Luftfahrtindustrie des staatlichen Unternehmens Antonow, das die Langstrecken-Drohne vom Flugzeugtyp An-196 Ljutyj herstellte und zudem die Entwicklung und Produktion verschiedener Arten von bemannten Flugzeugen betrieb."
12:42 Uhr
Gebiet Charkow: Reserven des 475. eigenständigen Sturmregiments eliminiert
Aus den russischen Sicherheitskreisen wird über die Eliminierung der Reserven des 475. Regiments der ukrainischen Armee berichtet. Dabei wurde das Zeltlager der Soldaten des 475. eigenständigen Sturmregiments in den Ortschaften Slatina und Dolschik des Gebiets Charkow bei einem Angriff getroffen. Die Quellen bei den Behörden teilten der Agentur TASS mit:
"Die russischenLuftstreitkräftehaben die Reserven des Gegners aus den Reihen des 475. Einzelsturmregiments in Slatina und Dolschik eliminiert, indem das Zeltlager der Soldaten, die sich in der Kampfausbildung befanden, getroffen wurde."
12:11 Uhr
250 Drohnen fliegen in der Nacht auf Moskau zu
Wie Moskaus Bürgermeister Sergei Sobjanin mitteilte, wurden in der Nacht zum 20. August rund 250 Drohnen in Richtung Moskau gestartet; die Mehrheit von ihnen wurde jedoch bereits in großer Entfernung abgefangen. In den sozialen Medien schrieb er:
"Im Zeitraum von 20:30 Uhr bis 07:30 Uhr heute Morgen flogen 250 Drohnen auf die Region Moskau zu; der Großteil von ihnen wurde fernab der Hauptstadt abgeschossen."
11:37 Uhr
Nord-Stream-Anschlag: Weiterer ukrainischer Verdächtiger in Kroatien festgenommen

Im Zusammenhang mit den Anschlägen auf Nord Stream 1 und 2 ist in Kroatien ein weiterer ukrainischer Verdächtiger festgenommen worden. Der ausgebildete Taucher Wladimir S. soll nach Angaben der Bundesanwaltschaft zu jener Gruppe gehört haben, die im September 2022 nahe Bornholm Sprengsätze an den Pipelines angebracht haben soll. Deutschland strebt nun seine Auslieferung an.
Unterdessen sorgen die niedrigen deutschen Gasspeicherstände für Diskussionen über die Versorgung im kommenden Winter. Mitte August waren die Speicher nur etwa zur Hälfte gefüllt. Gestiegene Gaspreise und Unsicherheiten auf den internationalen Energiemärkten erschweren derzeit die Einspeicherung.
Der AfD-Politiker Konstantin Sawin verwies im Interview mit RT DE darauf, dass Deutschland als rohstoffarmes Industrieland grundsätzlich von Energieimporten abhängig bleibe.
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11:00 Uhr
Massiver Angriff auf militärische Einrichtungen in Kiew und Umgebung
Wie die Nachrichtenagentur TASS unter Berufung auf Angaben des Verteidigungsministeriums berichtet, haben russische Truppen in der Nacht einen massiven Angriff auf militärische Einrichtungen in Kiew und der Region Kiew durchgeführt. Die Ziele wurden mit hochpräzisen Waffen vom Land, aus der Luft, vom Meer sowie mit Drohnen getroffen. In der Mitteilung des Ministeriums heißt es:
"In der Stadt Kiew wurden getroffen: der Handels- und Lagerkomplex des Unternehmens Ukrspezsystems, in dem Komponenten für Angriffs-Drohnen mit großer und mittlerer Reichweite hergestellt, die Großmontage von flugzeugartigen Drohnen sowie deren Lagerung durchgeführt wurden... das Industrieunternehmen Fire Point GmbH – das Komponenten für Angriffs-Drohnen mit großer und mittlerer Reichweite herstellte sowie die Montage und Lagerung von Beschleunigern durchführte, die in den Flügelraketen Flamingo verwendet werden... In dem Gebiet Kiew wurden getroffen: Das Transport- und Logistikzentrum Martusowka (Logistikzentrum der Zammler Group), das die Lagerung und den Vertrieb von Gütern mit doppeltem Verwendungszweck durchführte, darunter für die Herstellung von UAVs mit großer und mittlerer Reichweite, robotergestützten Systemen und elektronischen Kampfführungsmitteln..."
10:31 Uhr
Gebiet Uljanowsk: Zivilist bei einem Drohnenangriff verletzt
Im Gebiet Uljanowsk wurde ein Zivilist bei einem nächtlichen Angriff ukrainischer Drohnen schwer verletzt. Gouverneur Alexej Russkich teilte dazu in den sozialen Medien mit:
"Luftabwehrkräfte haben über dem Gebiet unserer Region elf feindliche Drohnen abgefangen und zerstört. Der Angriff wurde im Bezirk Nowospasskoje abgewehrt. Es kam zu keinen Schäden an der Infrastruktur. Einsatzkräfte sind vor Ort tätig. Ein Reparaturtrupp behebt den Schaden an einem Strommast; die Stromversorgung ist nicht unterbrochen. Leider gibt es einen Verletzten. Ein junger Mann erlitt eine Kopfverletzung. Sein Zustand ist kritisch."
09:58 Uhr
Russland und Ukraine tauschen jeweils 103 Kriegsgefangene aus

Russland und die Ukraine haben am Mittwoch erneut jeweils 103 Kriegsgefangene ausgetauscht. Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums wurden 103 russische Soldaten zunächst nach Weißrussland gebracht und anschließend in die Region Moskau ausgeflogen.
Im Gegenzug seien 103 ukrainische Soldaten an die Ukraine übergeben worden. Bei dem Gefangenenaustausch übernahmen erneut die Vereinigten Arabischen Emirate eine Vermittlerrolle.
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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.


