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Liveticker Ukraine-Krieg – Bericht: Werk für Ofenziegel in Krasnogorowka vollständig befreit

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Bericht: Werk für Ofenziegel in Krasnogorowka vollständig befreitQuelle: Sputnik © Stanislaw Krassilnikow
  • 10.05.2024 14:18 Uhr

    14:18 Uhr

    Zwei Bewohnerinnen in Donezk durch ukrainischen Angriff getötet

    Im Donezker Stadtbezirk Kirowski sind eine 66-Jährige und deren 20-jährige Enkelin durch ukrainischen Beschuss der Stadt ums Leben gekommen, meldete der Bürgermeister Alexei Kulemsin. Die Donezker Nachrichtenagentur (DAN) veröffentlichte Bilder vom Einschlagsort.

    Nach Angaben der Vertretung der DVR beim Gemeinsamen Zentrum für Kontrolle und Koordination feuerte die ukrainische Aritllerie drei Granaten im NATO-Standardkaliber 155 Millimeter auf die Stadt ab.

    Außerdem wurde im Stadtbezirk Petrowski durch den Beschuss ein 60-jähriger Fahrer eines Müllabfuhrfahrzeugs verwundet.

  • 13:35 Uhr

    Bericht: Russlands sendet mit den Kurilen an Japan ein Signal für dessen Unterstützung der Ukraine

    Der Bau russischer Aufklärungsbasen auf den Kurilen-Inseln sei ein starkes Signal an Japan, das die Ukraine bedenkenlos unterstütze. Darüber berichtet die chinesische Zeitung The South China Morning Post. Laut den von der Zeitung befragten Experten wolle Russland den Verantwortlichen in Tokio signalisieren, dass Schritte Japans zur Unterstützung Kiews Konsequenzen haben werden und nicht in Japans Interesse liegen. James Brown, ein Professor an der Abteilung für internationale Beziehungen am Tokioter Campus der Temple University, sagte dazu:

    "Russland sucht nach jeder Möglichkeit, Japan für die Unterstützung der internationalen Sanktionen und die Unterstützung der Ukraine zu 'bestrafen', beispielsweise durch die Verhängung eines Importverbots für japanische Meeresprodukte."

    Die Stützpunkte würden es Russland ermöglichen, anhand der Radarsignale zu erkennen, welche Maßnahmen Japan ergreift. Gleichzeitig kann Moskau sie nutzen, um sich über die Aktivitäten der USA in dieser Pazifikregion auf dem Laufenden zu halten, heißt es in der Zeitung weiter.

  • 13:00 Uhr

    Verwaltungschef des Gebiets Charkow meldet Kämpfe im Grenzgebiet

    An mehreren Frontabschnitten im Gebiet Charkow, darunter an der russisch-ukrainischen Grenze haben sich die Kämpfe intensiviert. Das Oberhaupt der prorussischen militärisch-zivilen Verwaltung des Gebiets Witali Gantschew berichtet dazu auf seinem Telegramkanal:

    "Zur Lage am Frontabschnitt Charkow: Unsere Kämpfer schlagen weiterhin aktiv den Feind. Die Kämpfe verlaufen an mehreren Abschnitten der Frontlinie, darunter in Grenzbezirken des Gebiets Charkow."

    Gantschew riet den Bewohnern, vorsichtig zu sein, nach Möglichkeit die Deckungen nicht zu verlassen und auf mögliche Provokationen der ukrainischen Seite zu achten.

    Zuvor hatten mehrere Kanäle in russischen sozialen Netzwerken über eine Intensivierung der Kämpfe an der Grenze des Gebiets Charkow berichtet. Nach Angaben, die RT vorliegen, beschießen Russlands Artillerie und Luftstreitkräfte mehrere Ortschaften auf der ukrainischen Seite, die bis zu neun Kilometer von der Grenze entfernt sind, darunter die Kreishauptstadt Woltschansk.

    Die ukrainische Seite bestätigte ebenfalls eine Intensivierung der russischen Angriffe, wie aus einem Bericht des Fernsehkanals Suspilne hervorgeht, der sich auf den Leiter der ukrainischen Gebietsverwaltung Sinegubow beruft.

  • 12:10 Uhr

    Bericht: Werk für Ofenziegel in Krasnogorowka vollständig befreit

    Das Werk für Produktion von feuerfesten Ziegeln in der zum Donezker Ballungsraum gehörenden Stadt Krasnogorowka ist nach Angaben der Volksmiliz der DVR vollständig unter die Kontrolle von Russlands Streitkräften gebracht worden. Am heutigen Freitag veröffentlicht die Volksmiliz auf ihrem Telegramkanal Videoaufnahmen der Erstürmung und berichtet:

    "Am 9. Mai, am Tag des Sieges, haben die Kämpfer der 5. Brigade des 1. Armeekorps die Räumung des wichtigsten befestigten Raums in Krasnogorowka – des Feuerziegelwerks – beendet."

    Die Einnahme des vom ukrainischen Militär als Befestigung genutzten Industriegebiets wird das Vorrücken der russischen Streitkräfte und die Befreiung des verbliebenen Teils der Stadt erleichtern, heißt es in der Meldung weiter.

  • 11:30 Uhr

    Ukrainische Rakete über Mariupol abgeschossen – ATACMS-Angriff vermutet

    Eine vermutlich in den USA produzierte ATACMS-Rakete ist in der Nacht von der russischen Luftverteidigung über Mariupol abgefangen worden. Die Nachrichtenagentur RIA Nowosti zitiert hierzu eine Quelle bei den Notdienstbehörden der Donezker Volksrepublik wörtlich:

    "Die Luftverteidigung kam zum Einsatz, offensichtlich mit Erfolg. Etwas Schweres wurde abgeschossen, die Splitter stürzten über dem Zentrum der Stadt ab."

    Der Gesprächspartner der Agentur vermutete, dass es sich beim Luftziel um eine Rakete aus westlicher Produktion handelte. Angaben zu Verletzten oder Sachbeschädigungen liegen derzeit nicht vor.

    Das ukrainische Nachrichtenportal Strana behauptet unter Verweis auf Mariupoler Kanäle in sozialen Netzwerken, dass gegen die Stadt eine Kurzstreckenrakete des Typs ATACMS aus US-Produktion eingesetzt wurde.

  • 10:59 Uhr

    Zwei ukrainische Raketen über Gebiet Belgorod abgefangen

    Russlands Luftverteidigung hat über dem Gebiet Belgorod mehrere Luftziele vernichtet. Wie das Verteidigungsministerium meldete, wurden gegen 09:30 Uhr Moskauer Zeit zwei Flugkörper des ukrainischen Mehrfachraketenwerfers des Typs Olcha abgefangen. Zuvor hatte die Behörde bereits den Abschuss von zwei Drohnen über dem Gebiet gemeldet.

    Der Gouverneur des Gebiets Belgorod Wjatscheslaw Gladkow, der auf seinem Telegram-Kanal über den Raketenalarm in der Region informiert hatte, meldete inzwischen Entwarnung.

  • 10:18 Uhr

    Slowakei: Zahl von vor Mobilmachung fliehenden Ukrainern seit 2023 verdoppelt

    Seit Beginn des Jahres haben slowakische Grenzschutzbehörden 338 ukrainische Männer im wehrfähigem Alter festgenommen, die illegal ins Land zu gelangen versuchten, um sich der Mobilmachung in der Ukraine zu entziehen. Das meldet die ukrainische Nachrichtenagentur UNN unter den Verweis auf den Grenzschutz der Slowakei. Für den gleichen Zeitraum im vergangenen Jahr betrug die Anzahl der Flüchtlinge 166 Personen. Agnesa Kopernicka, Pressesprecherin des slowakischen Innenministeriums, erklärt:

    "In der ersten Maiwoche nahmen wir 45 Männer an der grünen Grenze fest. In der gleichen Periode im vergangenen Jahr waren es vier."

    Vor dem Hintergrund der verschärften und zunehmend gewaltsamen Mobilmachungsmaßnahmen in der Ukraine und des Ausreiseverbots für Männer im Alter zwischen 18 und 60 Jahren versuchen mehr Menschen – auch unter Lebensgefahr –, aus dem Land zu gelangen. Am 29. April hatte das Oberhaupt des ukrainischen Grenzschutzes Andrei Demtschenko lapidar gemeldet, dass mehr als 30 Männer bei ihren Versuchen, über die bergige Westgrenze die Ukraine zu verlassen, ums Leben kamen.

  • 09:22 Uhr

    Luftalarm in zwei ukrainischen Gebieten ausgerufen

    In den Gebieten Charkow und Sumy im Nordosten der Ukraine ist ein Luftalarm ausgerufen worden, wie aus den Angaben der Online-Karte des ukrainischen Ministeriums für digitale Transformation hervorgeht. Parallel dazu berichtete der ukrainische Fernsehkanal Suspilne von Explosionen in der Stadt Sumy.

  • 08:24 Uhr

    Russische Drohnenpiloten verhindern Dnjepr-Überquerung ukrainischer Truppen

    Russlands Luftlandetruppen haben unter Einsatz von Drohnen des Typs Zala einen Versuch des ukrainischen Militärs vereitelt, den Fluss Dnjepr zu überqueren.

    Das russische Verteidigungsministerium gibt dazu bekannt, dass mittels Drohnen aus einer Höhe von mehreren Hundert Metern das von Kiew kontrollierte rechte Dnjepr-Ufer beobachtet und eine Ansammlung von ukrainischer Infanterie und Wasserfahrzeugen entdeckt wurde. Anschließend wurden die Ziele mit Langstreckenartillerie angegriffen.

    Die Nachrichtenagentur RIA Nowosti veröffentlichte eine Videoaufnahme des Einsatzes.

  • 07:35 Uhr

    Luftverteidigung schießt ukrainische Drohnen in drei Regionen ab

    Während der vergangenen Nacht haben Russlands Luftverteidigungskräfte mehrere ukrainische Drohnenangriffe vereitelt. Das russische Verteidigungsministerium meldet hierzu:

    "Fünf ukrainische Drohnen wurden vernichtet, davon drei über dem Territorium des Gebiets Brjansk, eine über dem Territorium des Gebiets Moskau und eine über dem Territorium des Gebiets Belgorod."

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.