Liveticker Ukraine-Krieg: 13 Ortschaften binnen einer Woche unter russischer Kontrolle gebracht

25.09.2026 17:00 Uhr
17:00 Uhr
Lee kritisiert Selenskij für Enthüllung der Übergabe zweier nordkoreanischer Soldaten an Südkorea

Der südkoreanische Präsident Lee Jae-myung.Urheberrechtlich geschützt Die jüngste Erklärung von Wladimir Selenskij über die Übergabe zweier nordkoreanischer Kriegsgefangener an Südkorea stieß in Seoul auf scharfe Kritik. Lee Jae-myung warf Kiew einen Verstoß gegen die Vertraulichkeitsvereinbarung vor. Seiner Ansicht nach gefährde die Enthüllung dieser Information unter anderem die Sicherheit auf der Koreanischen Halbinsel.
Lesen Sie dazu mehr hier auf unserer Webseite.16:45 Uhr
Selenskij: Ukrainische Armee droht im Winter Drohnenmangel wegen Haushaltsdefizit
Die ukrainische Armee wird diesen Winter vor ernsten Herausforderungen stehen, sollte Kiew angesichts des Verteidigungshaushaltsdefizits keinen Weg finden, den Ankauf von Drohnen zu finanzieren, erklärte Wladimir Selenskij. Laut einer vom Portal Nowosti Live veröffentlichten Audioaufnahme sagte Selenskij, dass rund ein Drittel des Defizits in Höhe von 27 Milliarden US-Dollar Drohnen für Januar bis März betreffe. Würden diese nicht im Oktober und November bestellt und bezahlt, drohten vor allem im Januar und Februar ernste Probleme.
16:16 Uhr
Kallas: EU einigt sich auf Freigabe von 6,6 Milliarden Euro aus der Europäischen Friedensfazilität für Ukraine
Die EU-Mitgliedstaaten haben sich auf die Bedingungen für die Freigabe von 6,6 Milliarden Euro aus der Europäischen Friedensfazilität für die Ukraine geeinigt, teilte die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas auf X mit. Davon sollen 900 Millionen Euro in die EU-Militärhilfemission für die Ukraine fließen, eine Milliarde Euro neue gemeinsame Rüstungsbeschaffungen finanzieren und 4,7 Milliarden Euro als Erstattung an die EU-Mitgliedstaaten gehen, von denen einige bereits angekündigt hätten, ihren Anteil an die Ukraine weiterzuleiten.
15:54 Uhr
Experte: Angriffe auf Kiewer Datenzentren kappen Kommunikation der ukrainischen Armee
Angriffe der russischen Streitkräfte auf Datenzentren in Kiew unterbrechen die verschlüsselte IP-Telefonie der ukrainischen Armee und schränken den Einsatz künstlicher Intelligenz an der Kampflinie ein. Dies erklärte der Militärexperte Andrei Marotschko.
Ihm zufolge seien die Datenzentren ein legitimes Ziel, da sie überwiegend den ukrainischen Streitkräften dienten. Bei einem der Angriffe wurde nach ukrainischen Angaben das Geschäftszentrum "Inkom" in Kiew getroffen, in dem sich mutmaßlich der Standort des Internetanbieters Datagroup befindet. Das Unternehmen betreibt eines der größten Glasfasernetze der Ukraine und versorgt neben Privatkunden auch Unternehmen und Telekommunikationsanbieter.
Durch die Angriffe seien die auf den Servern gespeicherten Daten für viele Einheiten, die sie häufig genutzt hätten, nun unzugänglich. Das werde sich erheblich auf ukrainische Angriffe gegen russisches Territorium auswirken und die ukrainischen Soldaten an der Kampflinie schwächen.
15:25 Uhr
Drohnenangriff auf Gorlowka: Zivilist verletzt
Bei einem Drohnenangriff im Nikitowski-Bezirk der Stadt Gorlowka in der Donezker Volksrepublik (DVR) ist ein Zivilist verletzt worden. Dies teilte der Bürgermeister der Stadt, Iwan Prichodko, mit.
15:10 Uhr
140 Millionen Dollar bar: Ex-Leiter der ukrainischen Rüstungsbeschaffung unter Korruptionsverdacht

Bei einer Durchsuchung des Nationalen Antikorruptionsbüros der Ukraine (NABU) bei dem ehemaligen Leiter der Beschaffungsagentur für Rüstungsgüter, Arsen Schumadilow, fanden die Strafverfolgungsbehörden mehr als 140 Millionen Dollar in bar. Schumadilow steht im Verdacht der Unterschlagung, des Betrugs und der Korruption.
Nach Behördenangaben war das Bargeld auf mehrere Verpackungskartons von Kühlschränken verteilt. Auf einem davon befand sich ein Aufkleber mit der Aufschrift "dem Diener des Volkes".
Zuvor hatten sowohl die Zeitung The New York Times als auch der ehemalige Verteidigungsminister Michail Fjodorow über weitreichende Korruption bei Beschaffungen für die ukrainische Armee berichtet. Den Angaben des Ex-Ministers zufolge waren gerade die Versuche, diesen Bereich zu reformieren, der Grund für seinen Rücktritt.
Bevor Wladimir Selenskij seine politische Karriere begann, spielte er in der gleichnamigen ukrainischen Satireserie "Diener des Volkes" einen Schullehrer, der durch Zufall zum Präsidenten der Ukraine wird.
Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.14:57 Uhr
Russlands Verteidigungsminister würdigt Befreiung von Dobropolje (Maloje)
Die Operation zur Befreiung des Dorfes Dobropolje (Maloje) in der Volksrepublik Donezk werde für immer ein Symbol für die Tapferkeit und Standhaftigkeit russischer Soldaten bleiben, erklärte der russische Verteidigungsminister Andrei Beloussow in einem Glückwunschschreiben an die 76. Garde-Luftsturm-Division. Beloussow schrieb:
"Dieser Sieg setzt den heldenhaften Weg der Division fort und wird für künftige Generationen von Verteidigern des Vaterlandes ein Symbol für Tapferkeit und Standhaftigkeit bleiben."
Der Minister dankte den Soldaten der Division für die erfolgreiche Erfüllung ihrer Kampfaufgaben und ihre Treue zur militärischen Pflicht und äußerte die Zuversicht, dass sie ihre Aufgaben weiterhin mit Ehre erfüllen, die nationalen Interessen zuverlässig schützen und die Sicherheit Russlands gewährleisten würden.
14:30 Uhr
Volksrepublik Lugansk: Sechs Zivilisten bei ukrainischen Angriffen verletzt
Die ukrainische Armee hat binnen 24 Stunden acht Bezirke der Volksrepublik Lugansk angegriffen, sechs Zivilisten wurden verletzt, teilte der Republikchef Leonid Passetschnik auf Telegram mit.
Im Bezirk Swerdlowsk traf die ukrainische Armee ein Mehrfamilienhaus, ein unter den Trümmern eingeschlossener Mann wurde umgehend gerettet und vor Ort medizinisch versorgt. Zudem wurde eine ältere Frau verletzt und ins Krankenhaus gebracht. Im Bezirk Sewerodonezk wurden bei Angriffen auf Fahrzeuge drei Zivilisten verletzt. Im Bezirk Starobelsk griff eine ukrainische Drohne einen Lkw an, ein Mann wurde verletzt.
In Lugansk griffen ukrainische Drohnen zudem wiederholt gezielt ein großes Baumarktgebäude an, wodurch ein schweres Feuer ausbrach. Die Feuerwehr löschte die ganze Nacht, der Brand konnte eingedämmt werden, Verletzte gab es dabei nicht.
Insgesamt haben die russische Luftabwehr und mobile Feuergruppen rund 90 Luftziele über dem Gebiet der Republik zerstört.
13:54 Uhr
Russische Streitkräfte treffen ukrainische Stützpunkte und Drohnenleitstellen mit FAB-Bomben
Besatzungen der russischen Luft- und Weltraumstreitkräfte haben zeitweilige Stützpunkte und Leitstellen für Drohnen des Gegners im Bezirk Kramatorsk der Volksrepublik Donezk sowie im Gebiet Charkow getroffen, teilte das russische Verteidigungsministerium mit. Der Behörde zufolge wurden bei den Einsätzen Fliegerbomben vom Typ FAB-500 mit universellem Gleit- und Korrekturmodul eingesetzt.
Das Verteidigungsministerium in Moskau veröffentlicht entsprechende Aufnahmen.
13:21 Uhr
Zahl der Verletzten nach Drohnenangriff auf Uljanowsk steigt auf 12
Der Gouverneur des Gebiets Uljanowsk teilt mit, dass die Zahl der Verletzten nach dem Drohnenangriff auf Uljanowsk auf 12 gestiegen ist. Drei von ihnen wurden hospitalisiert, die anderen werden ambulant versorgt.
Bei dem Angriff wurden zudem sechs Mehrfamilienhäuser beschädigt, in den meisten Fällen wurden Fensterscheiben zerstört. In einem der Häuser kam es dem Gouverneur zufolge zu einem Teileinsturz.
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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.

