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Liveticker Ukraine-Krieg: Trump meldet Energie-Waffenstillstand zwischen Moskau und Kiew

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
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  • 14.09.2026 20:47 Uhr

    20:47 Uhr

    Russland: Schweiz kommt als Verhandlungsplattform für Ukraine-Regulierung nicht in Frage

    Russland betrachtet die Schweiz nicht als eine mögliche Plattform für Verhandlungen zur Beilegung des Ukraine-Konflikts, erklärt der russische stellvertretende Außenminister Alexander Gruschko. In einem Interview mit der Nachrichtenagentur TASS erklärt er dazu:

    "Wir haben mehrmals gesagt, dass von der Schweizer Neutralität leider wenig übrig geblieben ist. In diesem Sinne kann Genf natürlich nicht als eine neutrale Plattform betrachtet werden, wegen der Aktionen, die die Regierung der Schweiz unternimmt und die das Land im Grunde, wenn nicht in ein NATO-Mitglied, so doch faktisch in ein assoziiertes Mitglied verwandeln."

  • 20:09 Uhr

    Britischer Soldat kommt in der Ukraine ums Leben

    Großbritanniens Verteidigungsministerium meldet den Tod eines seiner Armeeangehörigen in der Ukraine. In einer Mitteilung der Behörde heißt es, dass der nicht namentlich genannte Militärangehörige bei einem "Verkehrsunfall" am 12. September ums Leben gekommen sei. Seine Familie sei informiert worden, weitere Details werden vorerst nicht bekannt gegeben.

    Es ist der zweite Todesfall eines britischen Militärangehörigen in der Ukraine. Am 9. Dezember 2025 hatte das Verteidigungsministerium des Königreichs den Tod von George Hooley, Korporal des britischen Fallschirmjägerregiments, bei einem Drohnentest bekannt gegeben.

    Im August des laufenden Jahres hatte Russlands Außenminister Sergei Lawrow angekündigt, dass Großbritannien wegen der Beteiligung an ukrainischen Raketenangriffen gegen Russland als Kriegspartei "mit allen entsprechenden Konsequenzen" betrachtet und britisches Militärpersonal in der Ukraine als legitimes Ziel erachtet werde. Zum jüngsten Vorfall zitiert die Nachrichtenagentur TASS eine russische militärische Quelle:

    "Großbritanniens Verteidigungsministerium hat den Tod eines seiner Militärangehörigen in der Ukraine infolge eines 'tragischen Zwischenfalls' bekannt gegeben. Das ist nicht der erste Todesfall eines britischen Militärangehörigen auf dem Gebiet der Ukraine."

  • 18:54 Uhr

    Washington Post: EU in Sorge vor überhöhten Forderungen Kiews

    Europäische Politiker und Diplomaten sind besorgt, dass Kiews Forderungen nach neuen Finanzmitteln überhöht sein könnten, meldet die Washington Post. Zuvor hatte der ukrainische Staatschef Wladimir Selenskij während einer Pressekonferenz behauptet, dass der ukrainische Militärhaushalt ein Defizit von 27 Milliarden US-Dollar aufweise. Zugleich forderte er die EU auf, einen Teil der für das nächste Jahr bewilligten Kreditsumme sofort zu gewähren.

    Laut dem Bericht der Washington Post haben einige europäische Beamte den Verdacht, dass Kiews Forderungen überhöht und Teil einer "politischen Taktik" sein könnten, um die EU unter Druck zu setzen. Die Zeitung zitiert dazu einen europäischen Diplomaten in Kiew, der unter der Bedingung der Anonymität erklärte:

    "Plötzlich kein Geld zu haben und einfach mit den Schultern zu zucken, ist nicht ganz koscher."

    Der Gesprächspartner der Washington Post räumte weiter ein, dass es angesichts anstehender Wahlen und zunehmender wirtschaftlicher Schwierigkeiten in mehreren EU-Staaten schwierig sein werde, der Ukraine die geforderte Summe zu gewähren.

    Zuvor hatte die EU der Ukraine für die Jahre 2026 und 2027 einen Kredit in Höhe von 90 Milliarden Euro bewilligt. Davon sind rund 60 Milliarden Euro für militärische Zwecke bestimmt.

  • 18:06 Uhr

    Gebiet Belgorod: ein Toter nach ukrainischen Angriffen

    Das ukrainische Militär hat erneut zivile Ziele im russischen Gebiet Belgorod angegriffen. Wie der regionale Einsatzstab meldet, ist dabei ein Mann ums Leben gekommen:

    "Im Kreis Graiworon im Dorf Nowostrojewka-Perwaja detonierte eine FPV-Drohne in einem Betrieb. Ein Mann verstarb an erlittenen Verwundungen an Ort und Stelle."

    Eine weitere Zivilistin hat bei einem Angriff gegen die Stadt Schebekino Splitterverletzungen erlitten, so die Meldung weiter.

    Zusätzlich wurden durch ukrainische Drohnen mehrere Gebäude und Fahrzeuge in den Kreisen Belgorod, Krasnaja Jaruga und Graiworon beschädigt.

  • 17:30 Uhr

    Trump: Russland und Ukraine verzichten auf gegenseitige Angriffe auf Energieobjekte

    Russland und die Ukraine sollen eingewilligt haben, Objekte der jeweils gegnerischen Energieinfrastruktur nicht anzugreifen, behauptet US-Präsident Donald Trump. In einem Beitrag in seinem sozialen Netzwerk Truth Social schreibt er:

    "Die Ukraine willigte ein, russische Energieziele nicht anzugreifen. Russland stimmte dem ebenfalls zu."

    Trump betonte weiter, dass die weltweit steigenden Dieselpreise nicht mit dem Krieg gegen Iran, sondern mit dem Ukraine-Konflikt zusammenhängen. Zuvor hatte der US-Präsident am 13. September den ukrainischen Staatschef Wladimir Selenskij aufgefordert, Angriffe auf russische Energieobjekte einzustellen, weil diese zu einer Dieselknappheit führen würden.

    Offizielle Stellungnahmen aus Moskau und Kiew zu Trumps Behauptungen liegen bislang nicht vor.

  • 16:44 Uhr

    Trockenfrachtschiffe im Hafen von Odessa getroffen

    Die russischen Streitkräfte hätten Schläge gegen zwei Trockenfrachter im Hafen von Odessa geführt. Das Verteidigungsministerium in Moskau veröffentlicht auf Telegram entsprechende Aufnahmen.

    Die Drohnen vom Typ Geran-4-Seeker seien dabei eingesetzt worden. Ziel der Attacken sei es gewesen, die logistischen Kapazitäten der ukrainischen Armee einzuschränken. Wie es heißt, seien die beiden Schiffe im Interesse der ukrainischen Streitkräfte verwendet worden. 

  • 16:01 Uhr

    Frontbericht: Binnen 24 Stunden mehr als 1.000 ukrainische Drohnen abgeschossen

    Im Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums vom Montag heißt es, dass die Ukraine in den vergangenen 24 Stunden etwa 1.375 Soldaten verloren hat.

    Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Nord beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen auf bis zu 200 Soldaten. Zudem zerstörte das russische Militär einen Mannschaftstransportwagen vom Typ M113 aus US-Produktion, zwei gepanzerte Kampffahrzeuge, 14 Autos, ein Artilleriegeschütz und zehn bodengestützte Robotersysteme.

    Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands West verlor das ukrainische Militär bis zu 215 Kämpfer. Zusätzlich eliminierten die russischen Soldaten zwei gepanzerte Kampffahrzeuge, elf Autos, ein Feldartilleriegeschütz und eine Station für elektronische Aufklärung.

    Im Abschnitt des Truppenverbands Süd büßten die ukrainischen Streitkräfte bis zu 170 Kämpfer ein. Zudem wurden zwei Feldartilleriegeschütze zerstört, darunter eins vom Typ M777 aus US‑Produktion, und 21 Autos. 

    Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Mitte verloren die Kiewer Truppen mehr als 460 Kämpfer. Überdies setzte die russische Armee vier gepanzerte Kampffahrzeuge, elf Autos und zwei Artilleriegeschütze außer Gefecht.

    Durch entschlossene Aktionen des Truppenverbands Ost mussten die ukrainischen Streitkräfte Verluste von etwa 290 Soldaten hinnehmen. Ferner eliminierte das russische Militär in diesem Operationsbereich einen Mannschaftstransportwagen, sechs Autos und ein Feldartilleriegeschütz.

    Die Verluste der ukrainischen Armee im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Dnjepr beliefen sich auf etwa 40 Soldaten. Außerdem wurden ein Artilleriegeschütz, 26 Autos und eine Station für elektronische Kampfführung zerstört.

    Kampfflugzeuge, Drohnen, Raketentruppen und Artillerie der russischen Streitkräfte haben Montagewerkstätten für Drohnen und deren Lager, Logistikzentren sowie Objekte der Energie- und Transportinfrastruktur angegriffen, die von den Streitkräften der Ukraine genutzt werden. Vorübergehende Stationierungsorte der bewaffneten Formationen der ukrainischen Armee und ausländischer Söldner wurden in 142 Bezirken ebenfalls getroffen.

    Russische Luftabwehrkräfte schossen vier gelenkte Bomben, vier HIMARS-Raketen aus US-Produktion, zwei Neptun-Langstreckenlenkraketen und 1.025 Starrflüglerdrohnen ab.

    Die Schwarzmeerflotte zerstörte ein unbemanntes Boot der ukrainischen Marine im Schwarzen Meer.

    Seit dem Beginn der militärischen Sonderoperation wurden insgesamt 674 gegnerische Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 236.000 unbemannte Luftfahrzeuge, 672 Flugabwehrraketensysteme, 30.922 Panzer und gepanzerte Kampffahrzeuge, 1.777 Mehrfachraketenwerfer, 36.454 Feldartillerie- und Mörsergeschütze sowie 71.878 militärische Spezialfahrzeuge zerstört.

  • 15:26 Uhr

    FSB: Tausende Einheiten von NATO-Waffen in befreiten Gebieten der DVR entdeckt

    In den durch die russischen Streitkräfte befreiten Ortschaften der Volksrepublik Donezk seien Verstecke mit Tausenden Einheiten von NATO-Waffen gefunden worden, berichtet die FSB-Abteilung in der DVR. Es handele sich unter anderem um die Lieferungen aus den USA, Italien, Polen und Tschechien.

    "Dies beweisen sowohl die Kennzeichnungen als auch die Modelle der Kleinwaffen selbst. Sie stammen hauptsächlich aus den USA, Italien und Tschechien. Dies gilt insbesondere für Kleinwaffen. So tragen beispielsweise Colt-Gewehre die Aufschrift 'Eigentum der US-Regierung'. Auch die R70-Gewehre, die seit Kurzem regelmäßig an die ukrainischen Streitkräfte geliefert werden, stammen aus Italien. Es gibt auch polnische Sturmgewehre."

    Wie es heißt, sei die Anzahl der europäischen Länder, die die ukrainischen Truppen mit Munition beliefern, deutlich größer.

    Nach Angaben des FSB könnten bis zu 60.000 Waffeneinheiten aus der Ukraine auf den Schwarzmarkt gelangt sein. Waffen aus ukrainischen Lagern würden bereits in den Händen mexikanischer Drogenkartelle gefunden worden.

    Westliche Beamte bestreiten, dass aus dem ukrainischen Staatsgebiet Waffen systematisch durchsickerten. Kiew weise jegliche Beteiligung von sich, so der FSB.

  • 15:25 Uhr

    Russlands Außenministerium: Europa will das neonazistische Regime in Kiew aufrechterhalten

    Europa versorge Kiew mit Waffen, darunter mit Langstrecken-Drohnen und Raketen, sowie mit Aufklärungsdaten. Dies weise darauf hin, dass die europäischen Staaten "den bloßen Gedanken an die Suche nach friedlichen Lösungen für die Krise" ablehnten, erklärt Michail Galusin, Russlands stellvertretender Außenminister, gegenüber Iswestija. Der Diplomat betont, dass das Ziel Europas darin bestehe, das "russophobe, neonazistische Regime" in Kiew aufrechtzuerhalten.

    Hinter dem Anspruch der Europäer auf einen Platz am Verhandlungstisch stehe ihr Wunsch, dem Kiewer Regime bei der Ausarbeitung künftiger Friedensabkommen einen Vorteil zu verschaffen, merkt Galusin weiter an. Europa agiere nicht als Vermittler, sondern als Teil einer "vereinten Delegation des Westens und der Ukraine" gegen Russland.

    Laut dem Diplomaten hätten die Europäer seit Kriegsbeginn mehrere Möglichkeiten gehabt, eine konstruktive Rolle bei der Lösung des Konflikts zu spielen, sie hätten jedoch nichts unternommen.

  • 14:48 Uhr

    Russische Armee zieht Kessel im Gebiet Charkow weiter zu

    Die Einheiten des russischen Truppenverbands Nord verstärken die Einkesselung der gegnerischen Truppen im Gebiet Charkow und erweitern die Kontrollzone, berichtet das Verteidigungsministerium in Moskau im täglichen Frontbericht.

    Derzeit fänden aktive Kämpfe zur Befreiung der Ortschaft Malaja Woltschja statt. Zudem habe das russische Militär die blockierten Formationen nahe der Siedlung Olchowatka eliminiert, hieß es weiter.

    Die ukrainischen Streitkräfte hätten an einem Tag bis zu 60 Soldaten und ein gepanzertes Kampffahrzeug mit Besatzung bei dem Versuch verloren, aus der Absperrung in der Nähe der Ortschaft Tschjornoje auszubrechen.

    Seit Monatsbeginn seien bei der Einkesselung bis zu 460 ukrainische Kämpfer, 13 gepanzerte Kampffahrzeuge, 8 Pick-ups, 13 Quads und 21 bodengestützte Robotersysteme außer Gefecht gesetzt worden.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.