Liveticker Ukraine-Krieg: Mobile Feuergruppen zerstören ukrainische Kampdrohnen in der DVR

26.08.2026 09:27 Uhr
09:27 Uhr
DVR meldet 36 ukrainische Angriffe binnen 24 Stunden
Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden 36 Angriffe durch ukrainische Truppen registriert. Demnach wurden auf das Territorium der Volksrepublik 39 Geschosse abgefeuert.
Bei den Angriffen in der Zeitspanne von 0 Uhr am 25. August bis 0 Uhr am 26. August (Ortszeit) kam ein Zivilist ums Leben. Acht weitere Einwohner wurden verletzt. Durch den Beschuss kamen drei Wohnhäuser, sechs zivile Infrastrukturobjekte und drei zivile Fahrzeuge zu Schaden.
Am Vortag hatten die Behörden von Donezk 37 Angriffe aus der Ukraine gemeldet.
08:49 Uhr
Ukrainische Drohne trifft Wohnhaus im Raum Lipezk – zwei Tote
Beim Drohnenabsturz im russischen Gebiet Lipezk brach ein Feuer in einem Privathaus aus. Leider seien dabei ein Mann und ein 14-jähriges Kind ums Leben gekommen, gibt der Gouverneur Igor Artamonow bekannt.
Laut dem Beamten erlitten zwei weitere Frauen Verletzungen. Sie seien ins Krankenhaus eingeliefert worden und erhielten jede notwendige Hilfe, so der Gouverneur.
08:10 Uhr
Flugabwehr neutralisiert Hunderte ukrainische Drohnen über russischen Gebieten
In der Zeitspanne von 20 Uhr am 25. August bis 7 Uhr am 26. August Moskauer Zeit hat die Luftverteidigung insgesamt 462 ukrainische Starrflüglerdrohnen über 16 russischen Gebieten abgefangen oder zerstört. Dies gibt das Verteidigungsministerium in Moskau bekannt.
07:26 Uhr
Truppenverband Ost zerstört ukrainische Kampfdrohnen in der DVR
Mobile Feuergruppen, die als Teil des russischen Truppenverbands Ost in der Volksrepublik Donezk (DVR) kämpfen, wehren gegnerische Drohnenattacken ab. Laut einer Mitteilung des russischen Verteidigungsministeriums schossen sie bei ihrem jüngsten Kampfeinsatz mehrere Kampfdrohnen der ukrainischen Streitkräfte ab.
Bei der Flugabwehr setzt das russische Militär demnach schwere Maschinengewehre vom Typ NSWT im Kaliber von 12,7 Millimetern, tragbare Fla-Raketen sowie Abfangdrohnen vom Typ Jolka (dt.: Tannenbaum) ein.
Wie es heißt, zerstören mobile Feuergruppen gegnerische Aufklärungs- und Angriffsdrohnen, darunter Langstreckendrohnen der Typen Hornet, UJ-26-Bobjor (dt.: Biber), An-196-Ljuty (dt.: der Grausame) und schützen so Fernstraßen, zivile Infrastruktur sowie Einrichtungen im russischen Hinterland.
25.08.2026 22:00 Uhr
22:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
21:59 Uhr
Medwedew: Russland will Garantien, dass NATO jegliche Anfeindungen einstellt

Dmitri Medwedew, der stellvertretende Leiter des russischen Sicherheitsrates. Aufnahme vom 14. Juli 2023Jekaterina Schtukina/RIA Nowosti / Sputnik Dmitri Medwedew erklärte, seit Jahrhunderten unternehme der Westen Versuche, neue Krisenherde an Russlands Grenzen zu schaffen. Der Gegner werde jedoch eine mächtige Antwort auf seine aggressiven Pläne erhalten. "Und der einzige Sieger wird Russland sein", so der Politiker.
Lesen Sie dazu mehr hier auf unserer Webseite.21:55 Uhr
Umfrage: 53 Prozent der Polen gegen weitere Waffenlieferungen an die Ukraine
Eine Mehrheit der Polen lehnt weitere Waffenlieferungen an die Ukraine ab. Dies geht aus einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Pollster hervor.Demnach sprechen sich 53 Prozent der Befragten gegen eine weitere Lieferung von Militärtechnik und Waffen an die Ukraine aus. 36 Prozent befürworten eine Fortsetzung der Militärhilfe, während 11 Prozent keine klare Meinung zu dem Thema haben. Damit gibt es erstmals mehr Gegner als Befürworter weiterer Waffenlieferungen.
Direkt nach Beginn der militärischen Sonderoperation im Jahr 2022 hatten sich noch 77,5 Prozent der Polen für Waffenlieferungen an die Ukraine ausgesprochen. Die Umfrage wurde am 19. und 20. August unter 1.000 Personen durchgeführt.21:46 Uhr
Euronews: Frankreich will Ausnahmen für ukrainische Waffenkäufe begrenzen
Frankreich will die Geltungsdauer von Ausnahmen, die der Ukraine den Kauf von Waffen bei nicht-europäischen Anbietern ermöglichen, begrenzen. Dies berichtet Euronews unter Berufung auf Quellen. In dem Bericht heißt es:
"Frankreich drängt auf eine Begrenzung der Geltungsdauer dieser Ausnahmen. Damit soll sichergestellt werden, dass der Großteil der bereitgestellten EU-Finanzierung letztlich die europäische – und möglicherweise französische – Rüstungsproduktion unterstützt."
Nach den Bedingungen des 90-Milliarden-Euro-Kredits darf die Ukraine Waffen außerhalb der EU und des Europäischen Wirtschaftsraums kaufen, wenn europäische Hersteller nicht genügend liefern können, die erforderlichen Produktionsfristen nicht einhalten oder einen zu hohen Preis verlangen. Der Anteil solcher Käufe darf jedoch höchstens 35 Prozent der Gesamtsumme betragen.
Laut Euronews hat Kiew unter anderem Ausnahmen für US-Abfangraketen für Patriot-Luftabwehrsysteme beantragt. Zuvor hatte die EU-Kommission weitere 6,1 Milliarden Euro für die Beschaffung von Luft- und Raketenabwehrsystemen, Raketen, Munition und Radaranlagen für die Ukraine bewilligt.
21:35 Uhr
Scott Ritter: Mobilisierung von Frauen bedeutet "buchstäblich Krieg bis zum letzten Ukrainer"

Der ehemalige Offizier des US Marine Corps und einstige UN-Waffeninspekteur Scott Ritter warnt im Gespräch mit Andrew Napolitano vor dem Einsatz von Frauen an der ukrainischen Front.
Um den enormen Ausfall an Männern auf dem Schlachtfeld auszugleichen, bereite die Ukraine nun die Mobilisierung von Frauen vor. Dies werde von westlichen Akteuren und Politikern aktiv befürwortet. Ritter kritisiert diesen Schritt scharf. Die Bereitschaft, auch Frauen an der Front einzusetzen, führe laut Ritter zu einem Krieg "buchstäblich bis zum letzten Ukrainer".Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
21:30 Uhr
Ukrainischer Angriff auf Gorlowka fordert eine Tote und fünf Verletzte
Bei einem ukrainischen Angriff auf Gorlowka in der Donezker Volksrepublik (DVR) sind fünf Zivilisten verletzt und eine weitere Person getötet worden. Dies teilte Bürgermeister Iwan Prichodko auf Telegram mit:
"Infolge der bewaffneten Aggression der Ukraine wurden in Gorlowka fünf Zivilisten unterschiedlich schwer verletzt."
Später meldete Prichodko den Tod einer weiteren Zivilistin im Stadtzentrum von Gorlowka.
Gorlowka liegt rund 50 Kilometer nördlich von Donezk. Die Stadt gehört zu den größten Orten der DVR. Vor Beginn des Donbass-Konflikts lebten dort mehr als 250.000 Menschen.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.

