Liveticker Ukraine-Krieg: Selenskij kritisiert Klitschko wegen Versäumnissen beim Netzschutz

9.10.2026 20:59 Uhr
20:59 Uhr
Zwei Zivilisten bei Drohnenangriff auf Auto im Gebiet Belgorod getötet
Im Gebiet Belgorod sind bei einem ukrainischen Drohnenangriff auf ein Auto im Dorf Jasnyje Sori zwei Zivilisten getötet und zwei weitere verletzt worden. Dies teilte der regionale Einsatzstab mit. Ein Verletzter hat eine Splitterverletzung am Unterschenkel erlitten, der andere Splitterverletzungen und Verbrennungen an Kopf, Gesicht und Brustkorb. Sie werden medizinisch versorgt. Das Auto brannte aus.
20:41 Uhr
Mann mit HIV und Syphilis in der Ukraine zum Militärdienst eingezogen
Ein Einwohner von Kramatorsk gibt an, trotz fünf bestätigter chronischer Erkrankungen, darunter HIV und Syphilis, für wehrdiensttauglich erklärt und in die ukrainischen Streitkräfte eingezogen worden zu sein. Das berichtet das Nachrichtenportal Strana.ua.
Nach eigenen Angaben wurde der Mann in Kramatorsk und Kiew mehrfach von Mitarbeitern der Einberufungsbehörden angehalten, aber nach Vorlage seiner ärztlichen Bescheinigungen wieder freigelassen. Bei einer erneuten Kontrolle wurde er schließlich zweimal für wehrdiensttauglich erklärt.
Er wurde zu einem Verteilungspunkt gebracht, konnte jedoch erst beim dritten Versuch einer Militäreinheit zugeteilt werden, da mehrere Brigaden, darunter Sturmbrigaden, ihn wegen seiner HIV-Infektion ablehnten. Später wurde er in eine Ausbildungseinheit verlegt. Dort begann er nach zwei Wochen körperlicher Belastung, das Bewusstsein zu verlieren, und stürzte während des Schießtrainings, wie Strana.ua berichtet.
Kurz darauf wurde der Mann in ein Militärkrankenhaus gebracht. Dort erreichte er seine Entlassung aus der Ausbildungseinheit, wurde anschließend jedoch zu seiner Einheit zurückgeschickt, die sich bereits seit drei Monaten mit seinem Fall befasst, berichtet das Portal.
Derzeit werde er in einem Krankenhaus behandelt. Er befürchte, nach seiner Entlassung in die Einheit zurückkehren zu müssen.
20:24 Uhr
Frontabschnitt Kupjansk: Russische Truppen führen Raketenschlag auf Oskol-Brücke durch
Russische Truppen haben am Frontabschnitt Kupjansk einen Raketenschlag gegen eine Brücke über den Fluss Oskol nahe der Ortschaft Petrowka durchgeführt. Dies berichtet das russische Verteidigungsministerium.
Die Behörde veröffentlichte eine entsprechende Videoaufnahme.
19:52 Uhr
Belgorod erneut unter Beschuss: Drei Zivilisten verletzt
Die ukrainischen Streitkräfte haben das russische Gebiet Belgorod erneut angegriffen. Das teilt der Einsatzstab des Gebiets mit. Infolge des Angriffs auf ein Auto wurden im Bezirk Waluiki drei Menschen verletzt.
Im Bezirk Belgorod wurden zwei Einfamilienhäuser, eine soziale Einrichtung, eine Stromleitung und ein Gewerbeobjekt beschädigt. Im Bezirk Schebekino geriet ein Gebäude eines Unternehmens in Brand. Das Feuer wurde gelöscht. Im Bezirk Krasnaja Jaruga wurden bei einem Drohnenangriff die Fensterscheiben eines Einfamilienhauses beschädigt.
19:18 Uhr
Ukrainischer Energieexperte fordert Ausnahmezustand in Kiew wegen Energiekrise
Der ukrainische Energieexperte Juri Koroltschuk hat die Behörden aufgefordert, wegen der Lage im Energiesektor der ukrainischen Hauptstadt den Ausnahmezustand in Kiew und im Gebiet Kiew auszurufen. Er sagte:
"Alles, was die Regierung jetzt tun kann, ist, den Ausnahmezustand in Kiew und im Gebiet Kiew zu verhängen. Das ermöglicht es sowohl den Kiewer als auch den zentralen Behörden, die Bereitstellung der verbliebenen Reservemittel, der Reserveausrüstung und der personellen Reserven zu organisieren."
Das Energiesystem der Hauptstadt sei stark beschädigt, so der Experte. Das schwächste Glied seien die Umspannwerke des Energieunternehmens Ukrenergo. Das Unternehmen habe bei der zügigen Reparatur der Umspannwerke versagt, da die Arbeiten nur "mit halber Kraft" ausgeführt worden seien.
18:53 Uhr
Russische Streitkräfte greifen Frachtschiffe und Hafeninfrastruktur der Ukraine an
Russlands Verteidigungsministerium teilt mit, dass die russischen Streitkräfte heute ihre Drohnenangriffe auf die ukrainische Hafeninfrastruktur und Schiffe fortgesetzt haben, die Militärgüter für die Ukraine transportierten.
Nach Angaben des Ministeriums wurde im Hafen von Tschernomorsk ein Frachtschiff getroffen, das Güter mit doppeltem Verwendungszweck zur Versorgung der ukrainischen Streitkräfte transportierte. Zudem wurde auf See ein Frachtschiff getroffen, das Militärgüter zum Hafen von Odessa bringen sollte.
18:25 Uhr
Finnland übergibt der Ukraine ein 35. Militärhilfepaket im Wert von einer Million Euro
Finnland wird sein 35. Paket mit Materialhilfe an Kiew liefern. Dies meldet am Freitag das Verteidigungsministerium des Landes.
Das Paket im Wert von rund einer Million Euro umfasse Verteidigungsgüter aus den Beständen der finnischen Streitkräfte. Die Behörde hat keine genaueren Angaben zum Inhalt der Hilfe, zur Art der Lieferung oder zum Zeitplan offengelegt.
Der Gesamtwert des von Finnland an die Ukraine gelieferten Verteidigungsmaterials habe inzwischen 3,6 Milliarden Euro erreicht, fügt das Ministerium hinzu.
17:59 Uhr
Angriffe auf Fahrzeuge in der LVR fordern zwei Menschenleben
Die ukrainischen Streitkräfte haben die Volksrepublik Lugansk beschossen. Infolge der Angriffe wurden binnen eines Tages zwei Zivilisten getötet, 16 weitere verletzt. Dies teilt der Republikchef Leonid Passetschnik mit. Insgesamt wurden über der Republik rund 110 Luftziele durch russische Luftabwehr und mobile Feuergruppen abgeschossen.
Auf Straßen im Bezirk Staniza Luganskaja griffen ukrainische Kräfte mehrfach Lastwagen und Pkw an: Ein Mensch kam dabei ums Leben, sechs wurden verletzt. Im Bezirk Kremennaja wurde ein Lastwagen auf der Strecke Astrachan–Starobelsk getroffen, wobei ein Mensch getötet und ein weiterer verletzt wurde.
Vier weitere Menschen wurden bei Angriffen auf Fahrzeuge in den Bezirken Troizkoje und Nowoaidar, auf der Strecke Solotoje–Perwomaisk und in der Stadt Stschastje verletzt. In Lugansk suchten nach dem gestrigen Angriff auf einen Linienbus zwei weitere junge Männer im Alter von 17 und 25 Jahren ärztliche Hilfe, die Zahl der Verletzten stieg damit auf fünf.
17:38 Uhr
Im Gebiet Jaroslawl erstmals Aufklärungsballons aus der Ukraine abgeschossen
In dem russischen Gebiet Jaroslawl sind erstmals kleine Aufklärungsballons abgeschossen worden, die von ukrainischem Territorium aus gestartet wurden. Dies teilt das Ministerium für regionale Sicherheit des Gebiets mit.
17:13 Uhr
Gebiet Saporoschje: Ukrainische Drohne trifft Rettungswagen bei Evakuierung eines Verletzten
Ukrainische Streitkräfte haben die Stadt Wassiljewka im Gebiet Saporoschje mit Drohnen angegriffen. Dabei wurde ein Einwohner verletzt. Wie das Gesundheitsministerium des Gebiets mitteilt, folgte während seiner Evakuierung ein zweiter Drohnenangriff, dieses Mal auf den Rettungswagen, der dabei beschädigt wurde. Das Rettungsteam blieb unverletzt. Der Verletzte wurde trotz der Gefahr ins Krankenhaus gebracht und dort medizinisch versorgt.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.