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Liveticker Ukraine-Krieg: Russisches Militär bringt binnen der Woche 13 Ortschaften unter Kontrolle

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Russisches Militär bringt binnen der Woche 13 Ortschaften unter KontrolleQuelle: Sputnik © Sergei Bobylew
  • 25.09.2026 12:53 Uhr

    12:53 Uhr

    Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

    Russlands Verteidigungsministerium hat am Freitag eine Wochenbilanz zum Verlauf der militärischen Sonderoperation in der Ukraine für den Zeitraum vom 19. bis 25. September veröffentlicht. Demnach haben die russischen Truppenverbände Nord, West, Süd, Mitte, Ost und Dnjepr der ukrainischen Armee entlang der Front schwere Verluste zugefügt.

    Einheiten des Truppenverbands Nord ziehen den Einkesselungsring um gegnerische Formationen im Nordosten des Gebiets Charkow enger zusammen und erweitern die äußere Kontrollzone. In der vergangenen Woche wurden durch offensive Gefechtsführung die Siedlungen Busowo, Komissarowo, Krasny Jar, Loschakowo, Nowoalexandrowka, Polnaja, Potichonowo und Chischnjakowo im Gebiet Charkow unter Kontrolle gebracht. Alle Ausbruchsversuche des Gegners aus dem Kessel wurden vereitelt.

    Durch offensive Gefechtsführung von Einheiten des Truppenverbands Mitte wurden die Siedlungen Marjewka, Gulewo und Dobropolje (Maloje) in der Volksrepublik Donezk befreit. Einheiten des Truppenverbands Ost befreiten in der vergangenen Woche die Siedlungen Seljonaja Dibrowa und Swetlaja Dolina im Gebiet Saporoschje.

    Bei den Kämpfen entlang der Front wurden mehr als 9.440 ukrainische Soldaten getötet oder verwundet.

    Darüber hinaus wurden zerstört oder getroffen:

    • 608 Fahrzeuge
    • 75 gepanzerte Kampffahrzeuge
    • 53 Artilleriegeschütze, darunter eine M777-Haubitze aus US-Produktion
    • 33 Anlagen der elektronischen Kampfführung
    • drei Panzer, darunter ein deutscher Leopard-Panzer

    Die russische Luftabwehr fing 34 Lenkbomben, 12 HIMARS-Geschosse aus US-Produktion, acht Marschflugkörper vom Typ Flamingo und 6011 Starrflügeldrohnen ab. Kräfte der Schwarzmeerflotte zerstörten im nordwestlichen Schwarzen Meer vier unbemannte Überwasserboote der ukrainischen Armee.

    Vom 19. bis 25. September führten die russischen Streitkräfte zwei massierte und sieben Gruppenschläge durch, bei denen Rüstungsbetriebe, Metallurgie- und Energieunternehmen, Logistik- und Telekommunikationszentren, Verkehrsinfrastruktur, Militärflugplätze, Drohnenproduktionsstätten sowie Munitions-, Treibstoff- und Materiallager und zeitweilige Stützpunkte ukrainischer Soldaten und ausländischer Söldner getroffen wurden. Binnen der Woche wurden 18 Seeschiffe getroffen, darunter 15 Frachter und drei Tanker mit westlicher Militärtechnik und Treibstoff für die ukrainische Armee.

  • 12:21 Uhr

    192 ukrainische Drohnen über dem Gebiet Kursk abgeschossen

    Der Gouverneur des Gebiets Kursk, Alexander Chinstein, teilt mit, dass zwischen 9:00 Uhr am 24. und 9:00 Uhr am 25. September Moskauer Zeit 192 ukrainische Drohnen verschiedenen Typs über dem Gebiet abgeschossen wurden. Der Gegner beschoss 74 Mal evakuierte Gebiete mit Artillerie und griff 14 Mal mit Sprengsätzen von Drohnen an. Bei Angriffen im Dorf Swannoje im Bezirk Gluschkowo wurden zwei Männer, 51 und 52 Jahre alt, verletzt.

  • 11:50 Uhr

    Miroschnik: Angriff auf Freiwillige aus Omsk zeigt, dass Selenskij Krieg gegen Zivilbevölkerung führen will

    Der Angriff der ukrainischen Armee auf Freiwillige aus dem Gebiet Omsk im Gebiet Saporoschje zeigt nach Ansicht des Sonderbeauftragten des russischen Außenministeriums, Rodion Miroschnik, dass Wladimir Selenskij gezielt Krieg gegen die Zivilbevölkerung führen will. Miroschnik schrieb auf Telegram:

    "Der Anschlag auf die Zivilbevölkerung, verschärft durch gezielte Angriffe auf zivile Freiwillige, die humanitäre Hilfsgüter in ein Gebiet bringen, in dem Kiew unerträgliche Lebensbedingungen schaffen will, ist ein Kriegsverbrechen. Und dieser Akt unterstreicht nur, dass Selenskij gerade einen Krieg gegen die Zivilbevölkerung führen und für diese extrem schwierige Lebensbedingungen schaffen will."

  • 11:23 Uhr

    Russland greift Rüstungsbetriebe und Logistik bei Kiew und Odessa an

    Die russischen Streitkräfte haben in der Nacht erneut Drohnenangriffe auf Betriebe des militärisch-industriellen Komplexes, Logistikzentren und Schiffe im Dienst der ukrainischen Armee durchgeführt. Wie das russische Verteidigungsministerium auf Telegram mitteilt, wurden dabei zerstört:

    Im Gebiet Kiew:

    • Eine Montage- und Lagerstätte für Drohnen des Unternehmens Fire Point in Borispol. Dort waren Honeywell-Triebwerke gelagert, die als Antrieb für die weitreichenden Marschflugkörper Flamingo dienen.

    Im Gebiet Odessa:

    • zwei Logistikzentren in Odessa und Nerubaiskoje, die aus europäischen Staaten eingeführte Güter militärischer und doppelter Verwendung lagerten und verteilten
    • die Anlegeinfrastruktur sowie drei Lager mit militärischem Gerät für die ukrainische Armee im Hafen von Reni.

    Zudem wurde auf See ein Frachtschiff beschädigt, das militärisches Gerät und Güter doppelter Verwendung in den Hafen von Odessa transportierte.

  • 10:55 Uhr

    Ukrainische Armee greift Gebiet Belgorod 97 Mal an – ein Toter, sieben Verletzte

    Der Interimsgouverneur des Gebiets Belgorod, Alexander Schuwajew, teilte mit, dass die ukrainische Armee das Gebiet Belgorod binnen 24 Stunden 97 Mal angegriffen hat. Dabei wurden 17 Bezirke getroffen. Der Gegner führte sechs Beschüsse mit Luftfahrzeugen und Artillerie durch und warf viermal Sprengsätze von Drohnen ab. Die Luftabwehr und beteiligten Einheiten schossen 169 Drohnen ab.

    Bei einem gezielten Angriff im Bezirk Wolokonowka kam ein Zivilist ums Leben. In den Bezirken Belgorod, Waluiki, Wolokonowka und Schebekino wurden sieben Menschen verletzt, darunter zwei Kinder, deren Zustand als mittelschwer eingestuft wird.

  • 10:22 Uhr

    Ukrainische Armee greift humanitären Konvoi an: Drei Bewohner des Gebiets Omsk getötet

    Drei Bewohner der Stadt Tara sind bei einem Angriff der ukrainischen Armee auf einen humanitären Konvoi getötet worden, mindestens ein weiterer wurde verletzt. Der Gouverneur des Gebiets Omsk, Witali Chozenko, teilt auf Max mit, dass der Konvoi aus dem Gebiet Omsk in die Zone der militärischen Sonderoperation unterwegs war. Der Angriff ereignete sich im Gebiet Saporoschje bei Melitopol, wie die Pressesprecherin des Gouverneurs, Mina Achwerdijewa, präzisierte.

  • 09:57 Uhr

    Zahl der Verletzten nach Drohnenangriff auf das Gebiet Woronesch steigt auf 13

    Die Zahl der Verletzten nach dem nächtlichen Drohnenangriff der ukrainischen Armee auf das Gebiet Woronesch ist auf 13 gestiegen, darunter ein sechsjähriges Kind, teilte Gouverneur Alexander Gussew auf Max mit. Dem Kind sei vor Ort geholfen worden. Zwei Menschen befinden sich laut Gussew auf der Intensivstation: eine 1963 geborene Frau und ein 2001 geborener Mann. Ein weiterer Verletzter wurde ins Krankenhaus eingeliefert, während ein weiterer derzeit untersucht wird. Die übrigen Personen benötigten keine Krankenhauseinweisung.

  • 09:21 Uhr

    Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 592 ukrainische Drohnen

    Das Verteidigungsministerium in Moskau teilt mit, dass die russische Luftabwehr zwischen 20:00 Uhr am 24. September und 8:00 Uhr am 25. September Moskauer Zeit 592 ukrainische Starrflügeldrohnen über russischem Territorium abgeschossen hat.

    Betroffen wurden die Gebiete Belgorod, Brjansk, Wolgograd, Woronesch, Kaluga, Kursk, Lipezk, Orjol, Rostow, Twer, Tula, Samara, Smolensk und Moskau, die Regionen Krasnodar und Perm sowie die Teilrepubliken Udmurtien, Tatarstan und Krim. Zudem wurden die ukrainischen Drohnen über dem Schwarzen Meer abgefangen und zerstört.

  • 08:48 Uhr

    Truppenverband Ost neutralisiert Stellungsnetz der ukrainischen Armee in Gebiet Saporoschje

    Besatzungen der Selbstfahrhaubitzen 2S3 Akazija haben ein Netz befestigter ukrainischer Stellungen im Gebiet Saporoschje neutralisiert. Wie das russische Verteidigungsministerium mitteilt, hatten zuvor die Aufklärungsdrohnen des Truppenverbands Ost Bewegungen ukrainischer Soldaten zwischen mehreren Waldstreifen verfolgt und ein System ausgebauter Stellungen mit Feuerpunkten, Unterständen und durch Laufgräben verbundenen Unterkünften entdeckt. Die Daten wurden an die Artillerie weitergegeben. Die Besatzungen beschossen die Stellungen gezielt und neutralisierten die Befestigungen nacheinander an mehreren Abschnitten.

  • 08:15 Uhr

    Sieben Verletzte nach Drohnenangriff im Gebiet Uljanowsk

    Ukrainische Streitkräfte haben in der Nacht das Gebiet Uljanowsk mit Drohnen angegriffen. Dabei wurden nach Angaben des regionalen Gesundheitsministeriums sieben Menschen verletzt, darunter zwei Jugendliche im Alter von 17 und 14 Jahren. Drei der Verletzten wurden ins Krankenhaus eingeliefert, vier befinden sich in ambulanter Behandlung.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.