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Liveticker Ukraine-Krieg: Logistikzentrum mit westlichen Militärgütern im Gebiet Odessa getroffen

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Logistikzentrum mit westlichen Militärgütern im Gebiet Odessa getroffen© Stringer/Anadolu via Getty Images
  • 18.09.2026 08:56 Uhr

    08:56 Uhr

    Seit Donnerstagabend flogen mehr als 350 ukrainische Drohnen in Richtung Moskauer Region

    Zwischen 20 Uhr am 17. September und 7 Uhr am 18. September seien mehr als 350 ukrainische Drohnen in Richtung der Region Moskau geflogen. Dies teilt Sergei Sobjanin, der Bürgermeister der russischen Hauptstadt, am Freitagmorgen mit. 

    Er präzisiert, dass die Flugabwehr den Großteil der Flugziele auf große Entfernung neutralisiert habe. 64 Drohnen seien im Anflug auf Moskau zerstört worden.

  • 08:22 Uhr

    Logistikzentrum mit westlichen Militärgütern im Gebiet Odessa getroffen

    In der vergangenen Nacht habe das russische Militär seine Angriffe auf ukrainische Häfen und Schiffe sowie auf Logistikzentren mittels Kampfdrohnen fortgesetzt, die im Interesse der ukrainischen Streitkräfte genutzt werden. Dies teilt das Verteidigungsministerium in Moskau am Morgen mit. 

    Ein Logistikzentrum Nowaja Potschta sei nordwestlich der Stadt Odessa getroffen worden, das für die Lagerung und Verteilung militärischer Güter aus Europa genutzt wird.  

    Zudem sei ein Trockenfrachter mit militärischen Gütern an Bord im Hafen von Tschernomorsk im Gebiet Odessa beschädigt worden.

  • 07:31 Uhr

    Truppenverband Nord eliminiert in der Nacht Dutzende ukrainische Kämpfer

    Artilleriebesatzungen des russischen Truppenverbands Nord hätten in der vergangenen Nacht mit Unterstützung von Drohneneinheiten mehr als 200 Feueraufgaben in den Gebieten Charkow und Sumy ausgeführt. Dies teilt die Pressestelle des Truppenverbands gegenüber TASS mit.

    Durch den Einsatz von Artillerie und Mehrfachraketenwerfern seien 74 ukrainische Soldaten, eine Haubitze vom Typ Akazija, zwei Munitionslager, 15 Drohnenleitstellen sowie elf Geländefahrzeuge der ukrainischen Streitkräfte eliminiert worden, hieß es.

    Zudem hätten die Luftabwehreinheiten des Verbands 171 gegnerische Drohnen zerstört, die in Richtung der russischen Grenzregionen geflogen waren.

  • 17.09.2026 22:00 Uhr

    22:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 21:58 Uhr

    DVR: Drei Tote, mehrere Verletzte an einem Tag

    Wegen ukrainischer Angriffe auf die Volksrepublik Donezk (DVR) sind im Laufe des Tages drei Zivilisten ums Leben gekommen, erklärt Denis Puschilin, der Leiter der Region. Zudem wurden zehn Menschen verletzt, unter ihnen vier Kinder.

  • 21:42 Uhr

    Gebiet Belgorod: Ein Toter, mehrere Verletzte nach ukrainischen Drohnenangriffen

    Der Krisenstab im Gebiet Belgorod hat weitere Drohnenangriffe der ukrainischen Streitkräfte gemeldet. Demnach schlug ein unbemanntes Flugzeug in einen Kleintransporter im Bezirk Schebekino ein. Ein Insasse kam vor Ort ums Leben, eine Frau und fünf Männer wurden verletzt.

    Außerdem wurde ein 17-Jähriger durch die Detonation einer FPV-Drohne im Bezirk Graiworon verletzt. Bei Drohnenangriffen auf Autos in den Bezirken Rakitnoje und Krasnaja Jaruga erlitten zwei Männer und eine Frau Verletzungen.

  • 21:22 Uhr

    Russische Flugabwehr zerstört mehr als 290 Drohnen

    Einheiten der russischen Flugabwehr haben 292 unbemannte Fluggeräte der Ukraine zerstört. Laut dem Verteidigungsministerium wurden die Drohnen zwischen 8 und 20 Uhr (Moskauer Zeit) über acht Regionen Russlands sowie über dem Kaspischen und Schwarzen Meer vom Himmel geholt.

  • 20:55 Uhr

    "Putin etwas Gutes tun?" – Selenskij hält Wahlen in Ukraine derzeit für unmöglich

    Wladimir Selenskij erklärt, dass er grundsätzlich bereit wäre, bereits am nächsten Tag Wahlen abzuhalten, sieht dies während des laufenden Krieges jedoch als nicht umsetzbar an. Zunächst brauche es einen mehrmonatigen Waffenstillstand, in dessen Verlauf eine Lösung für die Durchführung der Wahlen gefunden werden könne.

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 20:34 Uhr

    Russische Armee trifft zwei Frachter mit Militärgütern an Bord

    Im Laufe des Tages haben die russischen Streitkräfte weitere Drohnenangriffe gegen Häfen und Schiffe der Ukraine unternommen. Laut dem Verteidigungsministerium trafen russische Truppen einen Frachter im Hafen von Tschernomorsk und einen Frachter auf dem Weg zum Hafen von Ismail. Die beiden Schiffe waren mit militärischen Gütern beladen.

  • 20:16 Uhr

    Vorsitzende einer Wahlkommission im Gebiet Saporoschje bei gezieltem Drohnenangriff auf ihr Haus getötet

    Die Vorsitzende einer Bezirkswahlkommission im Gebiet Saporoschje, Jelena Astanina, ist bei einem gezielten Drohnenangriff auf ihr Wohnhaus ums Leben gekommen. Der kommissarische stellvertretende Gouverneur Sergei Obertas erklärt in einer Mitteilung:

    "Es war kein zufälliger Beschuss, sondern eine gezielte Jagd auf die Vorsitzende der Bezirkswahlkommission. Wir haben keinen Zweifel daran, dass sie das Ziel war. Dies ist ein zynisches Verbrechen, das nicht zu rechtfertigen ist und auch nicht gerechtfertigt werden kann."

    Zuvor hatte die Zentrale Wahlkommission Russlands berichtet, dass Astanina bei einem Drohnenangriff am 15. September getötet worden war.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.