Liveticker Ukraine-Krieg – Selenskij an USA: Gebt uns Raketen, und wir stoppen Raffinerie-Angriffe

2.11.2026 15:26 Uhr
15:26 Uhr
Experte: Kiew verliert im Oktober fast 36.000 Kämpfer
Im vergangenen Monat hätten sich die Verluste der ukrainischen Armee auf fast 36.000 Personen belaufen. Dies berichtet der Militärexperte Andrei Marotschko unter Berufung auf die Daten des russischen Verteidigungsministeriums.
"Die medizinischen und unersetzlichen Verluste des Gegners im Oktober beliefen sich auf etwa 35.840 ukrainische Kämpfer und Söldner."
Dem Militärexperten zufolge haben die russischen Einheiten dem Gegner den größten Schaden auf dem Territorium der Volksrepublik Donezk zugefügt.
Marotschko präzisiert, dass das russische Militär in diesem Zeitraum fast 28.000 gegnerische Starrflüglerdrohnen, 56 Seeschiffe, 255 Feldartilleriegeschütze, elf Mehrfachraketenwerfer, 174 Stationen für elektronische Kampfführung und Artillerieabwehr sowie mehr als 1.100 verschiedene Kampffahrzeuge zerstört habe.
14:58 Uhr
Russische Ombudsfrau meldet keine Verstöße gegen Waffenruhe in Aljoschki
Während der humanitären Mission in der Stadt Aljoschki im Gebiet Cherson, die am 1. November endete, sei kein einziger Verstoß gegen die Waffenruhe verzeichnet worden. Dies erklärt Russlands Menschenrechtsbeauftragte Jana Lantratowa am Montag bei der Zusammenfassung der Ergebnisse dieser humanitären Operation.
"Ich möchte betonen, dass es keinerlei Zwischenfälle oder Verstöße gegen die Waffenruhe gab. Alles verlief planmäßig."
14:20 Uhr
Peskow: Kiew könnte Waffenruhe in Aljoschki zur Umgruppierung seiner Kräfte genutzt haben
Das Kiewer Regime könnte die jüngste Waffenruhe in der Stadt Aljoschki im Gebiet Cherson zur Umgruppierung der Streitkräfte genutzt haben. So reagierte der Kreml-Sprecher Dmitri Peskow auf eine Bitte der Journalisten, die Erklärungen des ukrainischen Generalstabs zu kommentieren, wonach die russischen Streitkräfte die Pause in diesem Gebiet angeblich zur Stärkung ihrer Positionen genutzt hätten.
"Solche Fragen sollte man eher an unsere Militärbehörde richten. Man kann jedoch mit großer Sicherheit davon ausgehen, dass auch die ukrainischen Streitkräfte diese Zeit für entsprechende Umgruppierungen und Ähnliches genutzt haben. Das ist in solchen Situationen eine völlig übliche Praxis."
13:37 Uhr
Frontbericht: Russische Armee greift Montagehallen und Lager für Drohnen an
Im Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums vom Montag heißt es, dass die Ukraine in den vergangenen 24 Stunden etwa 925 Soldaten verloren hat.
Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Nord beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen auf etwa 110 Soldaten. Zudem zerstörte das russische Militär drei gepanzerte Kampffahrzeuge, fünf Autos und eine Station für elektronische Kampfführung.
Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands West verlor das ukrainische Militär etwa 115 Kämpfer. Zusätzlich setzten die russischen Soldaten drei gepanzerte Kampffahrzeuge, acht Autos und ein Artilleriegeschütz außer Gefecht.
Im Abschnitt des Truppenverbands Süd büßten die ukrainischen Streitkräfte mehr als 150 Kämpfer ein. Zudem wurden zwei gepanzerte Kampffahrzeuge und 25 Autos getroffen.
Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Mitte erlitten die Kiewer Truppen einen Verlust von bis zu 335 Kämpfern. Überdies setzte die russische Armee elf gepanzerte Kampffahrzeuge, sieben Autos, ein Artilleriegeschütz und zwei Stationen für elektronische Kampfführung außer Gefecht.
Durch entschlossene Aktionen des Truppenverbands Ost mussten die ukrainischen Streitkräfte Verluste von bis zu 195 Soldaten hinnehmen. Ferner zerstörte das russische Militär in diesem Operationsbereich drei gepanzerte Kampffahrzeuge, drei Autos und ein Feldartilleriegeschütz.
Die Verluste der ukrainischen Armee im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Dnjepr beliefen sich auf bis zu 20 Soldaten. Außerdem wurden acht Autos zerstört.
Kampfflugzeuge, Drohnen, Raketentruppen und Artillerie der russischen Streitkräfte haben Objekte der Energie- und Verkehrsinfrastruktur, die von den ukrainischen Streitkräften genutzt werden, sowie Montagehallen und Lagerstätten für Drohnen angegriffen. Vorübergehende Stationierungsorte der bewaffneten Formationen der ukrainischen Armee und ausländischer Söldner wurden in 142 Bezirken ebenfalls getroffen.
Russische Luftabwehrkräfte schossen 658 Starrflüglerdrohnen ab.
Seit dem Beginn der militärischen Sonderoperation wurden insgesamt 674 gegnerische Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 277.381 unbemannte Luftfahrzeuge, 672 Flugabwehrraketensysteme, 31.502 Panzer und gepanzerte Kampffahrzeuge, 1.794 Mehrfachraketenwerfer, 36.859 Feldartillerie- und Mörsergeschütze sowie 76.161 militärische Spezialfahrzeuge außer Gefecht gesetzt.
12:59 Uhr
LVR meldet Opfer nach ukrainischen Angriffen
Das Kiewer Regime setzt Attacken auf die Zivilbevölkerung und zivile Objekte der Volksrepublik Lugansk fort. Wie der LVR-Chef Leonid Passetschnik mitteilt, habe der Gegner das Auto eines Ehepaars angegriffen. Beide Insassen seien verletzt worden, wobei die Frau ihren Verletzungen erlegen sei. Bei einem weiteren Angriff auf einen Lkw habe der Fahrer Verwundungen erlitten.
Infolge der Attacken auf die Stadt Lugansk seien Kommunikationsobjekte beschädigt worden: das Gebäude des großen Internetanbieters Lugakom und das Gebäude der Lugansker Telefongesellschaft. Das historische Stadtzentrum sei ebenfalls Ziel von Drohnenangriffen gewesen: Zivile Infrastruktur, Wohngebäude, ein Lebensmittelgeschäft, eine Musikschule sowie das Stadtmuseum seien dabei getroffen worden, so Passetschnik. Darüber hinaus habe der Gegner gegen kommunale und zivile Infrastruktureinrichtungen, Wohngebäude sowie Fahrzeuge geschlagen.
Laut dem LVR-Chef haben die Luftabwehrkräfte etwa 120 Luftziele über dem Gebiet der Republik abgeschossen.
12:24 Uhr
DVR: Kiew versucht, verlorene Stellungen bei Alexejewo-Druschkowka zurückzuerobern
Die ukrainischen Streitkräfte versuchten, zuvor verlorene Positionen in der Ortschaft Alexejewo-Druschkowka und deren Umgebung zurückgewinnen. Dies erklärt der Chef der Volksrepublik Donezk, Denis Puschilin.
"Am Frontabschnitt Druschkowka-Kramatorsk wehren unsere Einheiten Gegenangriffe ukrainischer Verbände ab, die versuchen, ihre zuvor verlorenen Stellungen in Alexejewo-Druschkowka wieder einzunehmen. In der Umgebung der Ortschaft finden sehr heftige Kämpfe statt, aber unsere Kräfte haben die Lage unter Kontrolle."
11:46 Uhr
Selenskij an USA: Gebt uns Patriot-Raketen, und wir stoppen Raffinerie-Angriffe

Wladimir SelenskijCem Tekkesinoglu/Anadolu via Getty Images Die Ukraine sei bereit, die Angriffe auf russische Ölraffinerien – eine zentrale Forderung von US-Präsident Donald Trump – einzustellen, sofern Washington Kiew mit Patriot-Abfangraketen beliefere. Dies erklärt Wladimir Selenskij am Sonntag in einem Gespräch mit Fox News. Ihm zufolge hat er mit Trump und dessen Team mehrfach über dieses Thema gesprochen.
"Wir haben gesagt: Wenn ihr wollt, dass wir keine russischen Raffinerien mehr angreifen, dann muss Russland auch unser Energiesystem nicht mehr angreifen. Eine weitere Alternative wäre: Gebt uns Patriot-Raketen – die Finanzierung dafür werden wir selbst aufbringen."
Sollte Washington die Raketen für einen Monat bereitstellen, würde Kiew die Angriffe auf russische Raffinerien für denselben Zeitraum aussetzen, merkt Selenskij an.
10:58 Uhr
Sacharowa: Kiew macht Jagd auf russische Journalisten
Das Kiewer Regime jage gezielt russische Medienvertreter, erklärt die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa. Die Diplomatin weist darauf hin, dass sich die Sicherheitslage für Journalisten weiter verschlechtert und Kriegskorrespondenten an der Front zu Zielen für Angriffe werden. Ihr zufolge reagieren internationale Organisationen auf solche Attacken nicht angemessen.
"Das Kiewer Regime, berauscht von einem Gefühl der Zügellosigkeit und Straflosigkeit, macht ganz offen Jagd auf Vertreter der russischen Medienlandschaft."
Das blaue Schild mit der Aufschrift "PRESSE" auf der Schutzweste habe früher als eine Art "Schutzbrief" gegen gezielten Beschuss gedient, merkt Sacharowa an. Nun sei es zum "erkennbaren Ziel" für gezielte Angriffe geworden.
"Solche Angriffe sind nach dem humanitären Völkerrecht als Kriegsverbrechen einzustufen."
Moskau werde sich weiterhin dafür einsetzen, dass die Täter hinter Verbrechen gegen Journalisten zur Rechenschaft gezogen werden, und dass es die Rechte russischer Medienvertreter in internationalen Organisationen verteidigen werde, so Sacharowa.
10:17 Uhr
FSB vereitelt von Kiew geplante Terroranschläge unter Einsatz von FPV‑Drohnenbrillen

Standbild aus VideomaterialFSB Russlands Inlandsgeheimdienst FSB hat eine Reihe von Sabotage- und Terrorakten verhindert, die von ukrainischen Geheimdiensten geplant wurden. Dabei sollten selbst gebaute Sprengvorrichtungen zum Einsatz kommen, die in FPV-Videobrillen für Drohnen eingebaut worden seien. Dies teilt der Pressedienst der russischen Behörde mit.
Eine Charge derartiger FPV-Brillen sei von anonymen Wohltätern unter dem Deckmantel humanitärer Hilfe bereitgestellt worden. Wie es heißt, habe sich ein russischer Militärangehöriger im Gebiet Wolgograd an den FSB gewandt, um zwei dieser FPV-Brillen überprüfen zu lassen, die er als humanitäre Hilfe erhalten hatte. Russische Sprengstoffexperten hätten festgestellt, dass die ukrainischen Geheimdienste anstelle der vorgesehenen Kühllüfter selbst gebaute Sprengvorrichtungen in die FPV-Brillen eingebaut hatten.
Die Sicherheitsbehörden hätten eine weitere Charge derartige Sprengvorrichtungen, die als FPV-Brillen getarnt worden seien, in verschiedenen russischen Regionen sichergestellt. Wie es heißt, habe der Gegner die Brillen über die Russische Post versandt.
Diese Lieferung sollte dann an russische Drohnenpiloten in der Zone der militärischen Sonderoperation gelangen. Die Sprengvorrichtungen sollten beim Einschalten der FPV-Brillen detonieren.
09:35 Uhr
Gebiet Belgorod: Binnen 24 Stunden ein Toter und ein Verletzter
Nach Angaben des Gouverneurs des Gebietes Belgorod, Alexander Schuwajew, ist ein Mann infolge ukrainischer Angriffe getötet worden. Ein weiterer habe Verletzungen erlitten.
Insgesamt seien 15 Bezirke angegriffen worden, so Schuwajew weiter. Die ukrainischen Streitkräfte hätten das Gebiet sechsmal mit Artillerie beschossen. Zudem habe der Gegner zweimal Sprengsätze mittels Drohnen abgeworfen.
In den vergangenen 24 Stunden seien insgesamt 77 Drohnen abgeschossen worden, fügt Schuwajew hinzu.
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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.

