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Liveticker Ukraine-Krieg – Selenskij: Erwerb von Taurus durch Kiew wird für Berlin vorteilhaft sein

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Selenskij: Erwerb von Taurus durch Kiew wird für Berlin vorteilhaft seinQuelle: www.globallookpress.com
  • 6.11.2026 13:30 Uhr

    13:30 Uhr

    Wichtige Aussagen des Kremlsprechers Dmitri Peskow beim Pressebriefing am Freitag

    "Es gibt keinerlei Details" zu "dem großen Abkommen zum Ukraine-Krieg", das von US-Präsident Donald Trump angekündigt worden sei, erklärte Dmitri Peskow.

    Weitere Äußerungen des russischen Präsidentensprechers:

    • Russland hat von europäischen Ländern keinerlei Vorschläge zu Sicherheitsgarantien für alle Parteien des Ukraine-Konflikts erhalten.

    "Sie sind uns nicht bekannt."

    • Wenn es um die Gewährleistung der Sicherheit Russlands und der Ukraine geht, dann wird es natürlich – auf die eine oder andere Weise – auch um die künftige Sicherheitsarchitektur in Europa gehen.

    "Deshalb wird ein Gespräch mit den Europäern erforderlich sein."

    • Die EU-Staaten können sich bislang nicht darauf einigen, wer in ihrem Namen mit Russland sprechen darf.

    "Wir stellen eine anhaltende Unentschlossenheit und mangelnde Bereitschaft fest."

  • 12:54 Uhr

    Selenskij: Erwerb von Taurus durch Kiew wird für Berlin vorteilhaft sein

    Kiew wolle Taurus-Raketen aus deutscher Produktion beziehen, um damit russische Abschussrampen zerstören zu können, von denen aus Russland Raketen auf die Ukraine abfeuert. Dies erklärte der Anführer des Kiewer Regimes Wladimir Selenskij in einem Interview mit dem Sender ZDF.

    Nachdem die USA keine Abfangraketen für die ukrainische Luftverteidigung liefern konnten, bliebe der Ukraine nur eine einzige Option: die Zerstörung der russischen Startvorrichtungen, so Selenskij.

    "Es ist also eine Art der Abwehr gegen ballistische Raketen und wir wollten deswegen Taurus bestellen und sie testen. Das ist gut für beide Seiten."

    Damit meint Selenskij, dass die Erwerbung von Taurus-Raketen durch die Ukraine sowohl für Kiew als auch für Berlin vorteilhaft sein werde. Für ausländische Rüstungshersteller biete sich die Gelegenheit, ihre Produkte auf dem Schlachtfeld zu testen und Aufmerksamkeit zu gewinnen.

    Als Beispiel führt Selenskij den Einsatz von deutschen Luftverteidigungssystemen vom Typ IRIS-T durch die ukrainischen Streitkräfte an. 

    "Wir haben IRIS-T zur weltweit führenden Marke gemacht – gleich hinter dem Patriot-System, das für die Abwehr ballistischer Raketen konzipiert ist. Aktuell kostet dieses System zwischen 600.000 und etwa einer Million bis anderthalb Millionen. Das ist das Ergebnis dieses Krieges."

    Dank dem Einsatz auf dem Schlachtfeld konnten sämtliche bestehenden technischen Probleme behoben werden. Selenskij weiter: 

    "In Deutschland reicht der Auftragsbestand für zehn bis 20 Jahre."

  • 12:29 Uhr

    Frontbericht: Russische Luftabwehr schießt Flamingo- und Neptun-Langstreckenraketen ab

    Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Freitag über den Verlauf der militärischen Sonderoperation in der Ukraine vom 31. Oktober bis 6. November 2026. Die russischen Streitkräfte führten einen massiven und elf kombinierte Schläge durch. 

    Folgende Ziele wurden dabei getroffen:

    • Betriebe des militärisch-industriellen Komplexes,
    • Logistikzentren, Energie- und Transportinfrastrukturobjekte, die im Interesse der ukrainischen Streitkräfte genutzt wurden, 
    • Produktions- und Lagerstätten für Marschflugkörper, Bodenrobotersysteme und Drohnen, 
    • Munitionslager.

    Vorübergehende Stationierungsorte der bewaffneten Formationen der ukrainischen Streitkräfte und ausländischer Söldner wurden ebenfalls angegriffen. 

    Zudem wurden Objekte der ukrainischen Hafeninfrastruktur außer Betrieb gesetzt, die für die Annahme, Lagerung und Verteilung von Militärgütern eingesetzt wurden.

    Die russische Armee traf 14 Frachtschiffe, die Waffen, Militärtechnik sowie Güter mit doppeltem Verwendungszweck für den Bedarf der ukrainischen Streitkräfte transportierten.

    Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Nord beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen auf mehr als 1.310 Soldaten. Zudem zerstörte das russische Militär zwölf gepanzerte Kampffahrzeuge, 94 Autos, zwei Feldartilleriegeschütze und neun Stationen für elektronische Kampfführung.

    Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands West verlor das ukrainische Militär mehr als 1.380 Kämpfer. Zusätzlich eliminierte der Verband zwölf gepanzerte Kampffahrzeuge, 97 Autos, sechs Feldartilleriegeschütze und 16 Stationen für elektronische Kampfführung.

    Im Abschnitt des Truppenverbands Süd musste das ukrainische Militär mehr als 1.270 Kämpfer einbüßen. Die russischen Einheiten haben zehn gepanzerte Kampffahrzeuge,186 Autos, sieben Feldartilleriegeschütze und drei Stationen für elektronische Kampfführung getroffen.

    Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Mitte beliefen sich die Verluste des ukrainischen Militärs auf mehr als 2.380 Kämpfer. Der Verband der russischen Armee neutralisierte 45 gepanzerte Kampffahrzeuge, 53 Autos, sechs Feldartilleriegeschütze und zwölf Stationen für elektronische Kampfführung. 

    Durch entschlossene Aktionen des Truppenverbands Ost mussten die ukrainischen Truppen einen Verlust von mehr als 1.410 Kämpfern hinnehmen. Ferner setzte das russische Militär in diesem Operationsbereich 14 gepanzerte Kampffahrzeuge, 36 Autos, ein Feldartilleriegeschütz und zwei Stationen für elektronische Kampfführung und Artillerieabwehr außer Gefecht.

    Im Laufe der Woche verloren die ukrainischen Truppen im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Dnjepr bis zu 170 Soldaten. Zudem neutralisierte der Verband 65 Autos, ein Artilleriegeschütz und acht Stationen für elektronische Kampfführung und Artillerieabwehr.

    Einheiten der Flugabwehr schossen im Laufe der Woche eine gelenkte Bombe, vier Marschflugkörper vom Typ Flamingo, sechs Marschflugkörper vom Typ Neptun, zwei HIMARS-Geschosse aus US-Produktion und 5.315 Drohnen ab.

    Insgesamt wurden seit dem Beginn der militärischen Sonderoperation 674 Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 281.043 unbemannte Luftfahrzeuge, 672 Flugabwehrraketensysteme, 31.548 Panzer und andere gepanzerte Kampffahrzeuge, 1.795 Mehrfachraketenwerfer, 36.871 Feldartillerie- und Mörsergeschütze sowie 76.478 militärische Spezialfahrzeuge der ukrainischen Streitkräfte außer Gefecht gesetzt.

  • 11:58 Uhr

    Gebiet Cherson: Binnen einer Woche drei Zivilisten getötet und 14 weitere verletzt

    Der Gouverneur des Gebiets Cherson, Wladimir Saldo, gibt am Freitag bekannt, dass die ukrainischen Angriffe im Laufe der Woche zu drei Todesopfern unter der Zivilbevölkerung geführt hätten. 14 weitere Einwohner seien verletzt worden. Einige von ihnen hätten die Verletzungen unter anderem bei einem Angriff auf einen Linienbus oder durch die Detonation von Sprengkörpern erlitten, präzisiert Saldo.

    Der Gegner hat seine Attacken auf zivile Objekte fortgesetzt. Zu Schaden seien mehr als 20 Fahrzeuge, darunter ein Linienbus, ein Krankenwagen und ein Müllfahrzeug, gekommen, so Saldo weiter. Ferner seien ein Bezirkskrankenhaus, ein Postgebäude, fünf Pensionen, ein Supermarkt, ein Wohnhaus, eine Garage und eine Kultureinrichtung getroffen worden.

  • 11:15 Uhr

    Russlands Auslandsgeheimdienst: Terroristen interessieren sich für Kiews Technologien zum Drohneneinsatz 

    Internationale terroristische Organisationen zeigten ein Interesse an der Erhaltung von ukrainischen Technologien für den Einsatz von Drohnen. Dies erklärt Michail Maksimowitsch, stellvertretender Direktor des russischen Auslandsgeheimdienstes.

    "Nach den dem Dienst für Außenaufklärung vorliegenden Informationen zeigen internationale terroristische Organisationen ein verstärktes Interesse an einer Zusammenarbeit mit dem Kiewer Regime, um Technologien für den Einsatz von Drohnen zu erlangen".

    Ihm zufolge erfordert die aktuelle Lage eine Ausweitung präventiver Maßnahmen gegen terroristische Bedrohungen, wobei sämtliche verfügbaren Instrumente – rechtliche, wirtschaftliche und nachrichtendienstliche – zum Einsatz kommen sollten.

    Zudem organisierten Mitarbeiter der Hauptverwaltung für Aufklärung des ukrainischen Verteidigungsministeriums in Afrika, unter anderem in Mali, Ausbildungskurse für Drohnenpiloten, darunter auch für den Einsatz von Kamikaze-Drohnen, fügt Maksimowitsch hinzu.

  • 10:34 Uhr

    DVR: Binnen 24 Stunden zwei Tote und 15 Verletzte

    Die Behörden der Volksrepublik Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden 57 Angriffe durch ukrainische Truppen registriert. Demnach seien auf das Territorium der Volksrepublik 61 Geschosse abgefeuert worden. Bei den Angriffen in der Zeitspanne von 0:00 Uhr am 5. November bis 0:00 Uhr am 6. November (Ortszeit) seien zwei zivile Einwohner getötet worden. Weitere 15 Zivilisten, darunter ein Kind, hätten Verletzungen erlitten. 

    Durch den Beschuss seien 39 Wohnhäuser, 22 Objekte ziviler Infrastruktur, ein O-Bus sowie mehrere Pkw und Lkw beschädigt worden. 

  • 10:00 Uhr

    Experte listet ukrainische Städte mit größter Anzahl an Geheimgefängnissen auf

    Nach Angaben des Militärexperten Witali Kisseljow könnte sich ein Großteil der Geheimgefängnisse in der Ukraine in den Städten Dnjepropetrowsk, Saporoschje und Charkow befinden, da sie näher an der Frontlinie liegen. Gegenüber RIA Nowosti sagt Kisseljow:

    "Die heute existierenden Geheimgefängnisse könnten sich in größerer Zahl in Städten wie Dnjepropetrowsk, Saporoschje und Charkow befinden. Also dort, wo die Frontlinie verläuft."  

    Durch die Einrichtung solcher Gefängnisse in Frontnähe hätten die ukrainischen Sicherheitskräfte mehr Möglichkeiten, nicht nur Militärangehörige, die ihre Einheiten eigenmächtig verlassen haben, zu fassen und festzuhalten, sondern auch beliebige andere Personen, die dem Kiewer Regime missliebig seien, so der Experte.

  • 09:28 Uhr

    Gebiet Belgorod: Binnen 24 Stunden drei Verletzte

    Nach Angaben des Gouverneurs des Gebietes Belgorod, Alexander Schuwajew, seien drei Zivilisten infolge ukrainischer Angriffe verletzt worden. Einer der Verwundeten sei stationär aufgenommen worden.

    Insgesamt seien zehn Bezirke angegriffen worden, so Schuwajew weiter. Die ukrainischen Streitkräfte hätten das Gebiet neunmal mit Artillerie und Mehrfachraketenwerfern beschossen. Zudem habe der Gegner fünfmal Sprengsätze mittels Drohnen abgeworfen.

    In den vergangenen 24 Stunden habe die Luftabwehr insgesamt 113 Drohnen abgeschossen, fügt Schuwajew hinzu.

  • 08:57 Uhr

    Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht mehr als 140 ukrainische Drohnen

    In der Nacht zum Freitag haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das Verteidigungsministerium in Moskau berichtet, dass die Luftabwehr insgesamt 142 ukrainische Starrflügler-Drohnen abgefangen habe.  

    Die gegnerischen Drohnen wurden demnach über den Gebieten Kursk, Belgorod, Tula, Orjol, Rostow, Astrachan, den Regionen Moskau und Krasnodar, der Teilrepublik Krim sowie über den Gewässern des Schwarzen und des Asowschen Meeres zerstört.

  • 08:30 Uhr

    Kushner bezeichnet Gespräche mit Kiew, NATO und Europa als produktiv

    Der Sondergesandte des US-Präsidenten, Jared Kushner, berichtete auf X von "produktiven und inhaltlichen" Gesprächen mit Vertretern der Ukraine, der NATO und europäischer Länder. Das Treffen fand am Donnerstag in Brüssel statt.

    Es handelte sich dabei um "zwei wesentliche und miteinander verknüpfte Elemente eines dauerhaften Friedens": Sicherheitsgarantien für Kiew sowie eine "umfassendere europäische Sicherheitsarchitektur".

    Kushner merkte an, dass Washington mit allen Beteiligten daran arbeite, Lösungen zu finden, die den Konflikt in der Ukraine beenden und "die Grundlage für einen dauerhaften Frieden" schaffen könnten.

    "Unser Ziel ist es, den Sicherheitsbedenken aller Seiten durch praktische, einvernehmlich getroffene Vereinbarungen Rechnung zu tragen, die das Risiko künftiger Konflikte verringern."

    Die Konsultationen in Brüssel fanden im Vorfeld eines dreiseitigen Treffens von Delegationen aus Kiew, Moskau und Washington nächste Woche in Abu Dhabi statt.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.