Deutschland

Giffey: Berlin ist "Affenpocken-Hotspot Deutschlands" – "Kein schöner Rekord"

In Deutschland sind nach Angaben des Robert Koch-Instituts bislang mehr als 460 Fälle von Affenpocken registriert worden – die meisten davon in der Bundeshauptstadt. Berlins Regierende Bürgermeisterin Giffey sprach von "keinem schönen Rekord".
Giffey: Berlin ist "Affenpocken-Hotspot Deutschlands" – "Kein schöner Rekord"Quelle: www.globallookpress.com © Britta Pedersen / dpa

Bundesweit hat das Robert Koch-Institut (RKI) bis Dienstag 469 Fälle von Affenpocken nachgewiesen. Vor allem in Berlin sind es demnach besonders viele. Berlins Regierende Bürgermeisterin Franziska Giffey sagte nach einer Senatssitzung am Dienstag: 

"Berlin ist der Affenpocken-Hotspot Deutschlands, das ist kein schöner Rekord."

Die Krankheit breite sich in Berlin deutlich stärker aus als in anderen Bundesländern, zitiert rbb die SPD-Politikerin.

Unter Verweis auf die RKI-Zahlen berichtet rbb, dass die Zahl neuer Fälle der eher seltenen Viruserkrankung in der Bundeshauptstadt innerhalb weniger Tage deutlich gestiegen sei. Vergangenen Freitag lag die Zahl der bestätigten Infektionen in Berlin noch bei 259, schon am Dienstag dieser Woche waren es knapp 60 Fälle mehr. Bisher mussten 23 Personen wegen Affenpocken im Krankenhaus behandelt werden, berichtet rbb weiter. Zwei von drei Fällen in Deutschland werden laut dem Bericht aktuell in Berlin registriert.

In ganz Deutschland wurden bereits in 14 Bundesländern Infektionen registriert. Nach Angaben des Regionalbüros Europa der Weltgesundheitsorganisation (WHO) gilt Europa derzeit als Epizentrum des sich vergrößernden Ausbruchs der Affenpocken. Demnach seien bislang aus 25 Ländern insgesamt mehr als 1.500 Fälle gemeldet worden. Den Aussagen von Hans Henri Kluge, dem WHO-Regionaldirektor für Europa, zufolge seien das etwa 85 Prozent der weltweiten Gesamtzahl.

Bis Mai dieses Jahres war das Virus fast ausschließlich aus Afrika bekannt. In einigen Ländern auf diesem Kontinent grassiert es seit Jahrzehnten. Affenpocken gelten verglichen mit den seit 1980 ausgerotteten Pocken als weniger schwere Erkrankung. Die Inkubationszeit beträgt laut RKI fünf bis 21 Tage. Die Symptome – darunter zum Beispiel Fieber und Hautausschlag – verschwinden gewöhnlich innerhalb weniger Wochen von selbst. Bei einigen Menschen kann das Virus aber zu medizinischen Komplikationen und in sehr seltenen Fällen gar zum Tod führen.

Die Ständige Impfkommission (STIKO) hat in einigen Fällen empfohlen, sich vorbeugend gegen Affenpocken impfen zu lassen. Dafür kommt laut dem Gremium der bereits in der EU zugelassene Pockenimpfstoff Imvanex infrage, der auch vor diesem Virus schützen soll.

Mehr zum Thema - "Das Ausmaß dieses Ausbruchs stellt eine echte Gefahr dar" – WHO warnt vor Affenpocken-Pandemie

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