Kulturprojekt "Globale Tanzouvertüre 2.0" in Moskau präsentiert

In Moskau hat die Präsentation des internationalen Kulturprojekts "Globale Tanzouvertüre 2.0" stattgefunden. Das Ziel des Projekts ist es, ein Publikum aus den BRICS-Mitgliedstaaten mit der Geschichte und der multinationalen kulturellen Vielfalt Russlands vertraut zu machen.

Am 14. September hat im Moskauer Staatlichen Akademischen Theater "Russisches Lied" die Präsentation der zweiten Phase des internationalen Kultur- und Bildungsprojekts "Globale Tanzouvertüre 2.0" stattgefunden. Die Präsentation der vom Russischen Nationalballett "Kostroma" umgesetzten Initiative wurde vom russischen Außenministerium und der Präsidialen Stiftung für Kulturinitiativen unterstützt. Diese Veranstaltung verbindet die BRICS-Staaten durch die Sprache des Volkstanzes.

Dank der finanziellen Unterstützung der Stiftung konnte die erste internationale Phase des Projekts in den Vereinigten Arabischen Emiraten, Ägypten, China und Indien umgesetzt werden. Auch die zweite Phase wurde von der Stiftung gefördert, wodurch die internationale Reichweite des Projekts erweitert werden konnte. Länder wie Äthiopien, Südafrika und Brasilien nahmen daran teil. Gleichzeitig wurde dadurch die Weiterentwicklung der Initiative in Russland selbst ermöglicht.

Das Projekt soll im Herbst 2027 mit dem Programm "Internationale Kreative Datscha" fortgesetzt werden. Es soll eine Plattform für kreatives Schaffen und fachlichen Austausch zwischen jungen Vertretern der am Projekt beteiligten Länder bieten. Die Veranstaltung wird russische und ausländische Studierende, Vertreter des diplomatischen Korps sowie der Kultur- und Choreografiegemeinschaft zusammenbringen. "Für uns ist es wichtig, jungen Menschen zu zeigen, dass die nationale Kultur die Völker nicht trennt, sondern im Gegenteil dazu beiträgt, einander zu sehen und zu verstehen. Tanz bedarf keiner Übersetzung", sagte Jelena Zarenko, Präsidentin und Produzentin des Russischen Nationalballetts "Kostroma". "Durch Bewegung, Musik und Traditionen kann man den Charakter eines Volkes, seine Geschichte und Kultur spüren. Genau aus diesem gemeinsamen Interesse entsteht ein echter Dialog", betonte sie.

Ein zentraler Bestandteil des Programms der zweiten Phase war ein Workshop des Russischen Nationalballetts "Kostroma", das die russische Schule für Volks- und Bühnentanz repräsentiert.

Die Hauptidee des Projekts besteht darin, Volkstanz nicht nur als Teil des nationalen Kulturerbes, sondern auch als universelle Kommunikationssprache zu präsentieren. Diese Sprache ermöglicht es jungen Menschen, die kulturellen Codes anderer kennenzulernen, voneinander zu lernen und einen Dialog über sprachliche und geografische Grenzen hinweg aufzubauen.

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