Dürre in Deutschland: Waldbrand in Nordrhein-Westfalen und extremes Niedrigwasser

Die anhaltende Hitze und Trockenheit machen sich in Deutschland zunehmend durch Waldbrände und sinkende Wasserstände bemerkbar. Im Hürtgenwald in Nordrhein-Westfalen mussten wegen eines Großbrandes rund 2.000 Menschen ihre Häuser verlassen. Starker Wind erschwerte zeitweise die Löscharbeiten. Inzwischen hat sich die Lage dort etwas entspannt und die Bewohner konnten zurückkehren.

Gleichzeitig verschärft die Trockenheit die Niedrigwasserlage. Besonders deutlich zeigt sich dies am Rhein, wo außergewöhnlich niedrige Pegelstände inzwischen auch Auswirkungen auf Schifffahrt und Fährverkehr haben. Bei Worms-Rheindürkheim sind durch das Niedrigwasser zudem die sogenannten Hungersteine wieder sichtbar geworden. Ihre Inschriften erinnern an historische Dürrejahre wie 1857 und 1947, in denen niedrige Wasserstände mit Ernteausfällen und wirtschaftlicher Not verbunden waren.

[Auszug aus den RT DE-Nachrichten live am 15. August 2026]

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