Moskau: Europäische Botschafter zum Gespräch in Außenministerium

Die diplomatischen Vertreter Deutschlands, Frankreichs und Großbritanniens waren am Donnerstag im Außenministerium in Moskau zu Besuch. Die russische Seite betonte den aus ihrer Sicht destruktiven Charakter der Politik der westlichen Länder mit Blick auf die Ukraine – und erläuterte erneut Grundlagen für eine mögliche Konfliktbeilegung.

Die Botschafter Deutschlands, Frankreichs und Großbritanniens haben am Donnerstag das russische Außenministerium besucht. Laut einer Erklärung des Ressorts teilte Moskau den ausländischen Diplomaten "objektive Einschätzungen der destruktiven Politik" ihrer Länder in Bezug auf den Ukrainekonflikt mit. Mit Hilfe und finanzieller Unterstützung der sogenannten Koalition der Willigen würde Kiew zur Fortsetzung des Konflikts mit Russland ermutigt.

Während des Treffens erläuterte der stellvertretende Außenminister Michail Galusin den europäischen Botschaftern, wie die russische Seite "den grundlegenden Ansatz für eine politische und diplomatische Lösung des Konfliktes" sehe. Moskau, so hieß es, habe wiederholt daran erinnert, dass der Konflikt durch die Beseitigung seiner Ursachen beigelegt werden könnte.

Am Vortag hatte Außenminister Sergei Lawrow erklärt, er stehe dem Besuch der ausländischen Diplomaten kaum optimistisch gegenüber. Es bräuchte ein Wunder, damit der Westen seine Position bezüglich der Ukraine änderte.

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