In diesem Monat feiert die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) ihr 105-jähriges Bestehen. Unter ihrem Generalsekretär Xi Jinping hat am Mittwoch aus diesem Anlass in der Großen Halle des Volkes in Peking eine feierliche Veranstaltung stattgefunden. Der Politiker sagte unter anderem, die KPCh habe das chinesische Volk dazu geführt, das großartigste Epos in der jahrtausendealten Geschichte der Nation zu schreiben. Alle KPCh-Mitglieder sollten an ihren Überzeugungen festhalten und die Aufgaben der Partei in der neuen Ära und auf dem neuen Weg vorantreiben.
Glückwünsche und Anerkennung kamen nicht nur aus den eigenen Reihen, sondern auch aus dem Ausland. Kim Jong-un, Führer der Demokratischen Volksrepublik Korea (DVRK), schickte dem Chef des Nachbarstaates ein Glückwunschschreiben, in dem er versprach, die Freundschaft zwischen Pjöngjang und Peking zu stärken und weiterzuentwickeln, da sie "tiefe historische Wurzeln" habe und ihre Achse der Sozialismus sei. In diesem Kontext bezeichnete der DVRK-Chef sein jüngstes persönliches Treffen mit Xi als "historisch":
"Es verstärkte unsere Freundschaft und unser Vertrauen als Kameraden und bestätigte ein weiteres Mal unseren festen Wunsch, dem sozialistischen Aufbau in den beiden Ländern und den traditionellen freundschaftlichen Beziehungen einen noch stärkeren Impuls zu verleihen."
Kim zeigte sich bereit, gemeinsam mit dem KPCh-Generalsekretär den Sozialismus auf ein noch höheres Niveau zu bringen, da er eine gemeinsame Sache der beiden Parteien sei.
Xi hatte vom 8. bis zum 9. Juni in Pjöngjang geweilt. Im Nachbarland vereinbarte er eine Stärkung der strategischen Kommunikation zwischen China und der DVRK. Peking und Pjöngjang beschlossen gegenseitige Besuche auf hoher Ebene und engere Kontakte in den Bereichen Politik, Wirtschaft und Kultur.
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